Berliner Abstimmung zur Gesundheitsreform zeigt Konzeptlosigkeit der Landesregierung
Das Abstimmungsverhalten von Ministerpräsidentin Rehlinger im Bundesrat zur Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), lässt sich mit dem Spruch „rechts blinken, links abbiegen“ gut beschreiben. Über das saarländische Hin und Her rund um das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz kann Angelika Hießerich-Peter, Landesvorsitzende der FDP Saar, nur den Kopf schütteln:
Hießerich-Peter unterstreicht in ihrer Kritik die steigenden Belastungen für den Mittelstand und die Gesundheitswirtschaft im Saarland: „Höhere Zuzahlungen, sinkende Zuschüsse beim Zahnersatz, eingeschränkte Familienversicherung – das trifft die Menschen im Land ganz konkret. Wer seit 25 Jahren ein Unternehmen führt, weiß genau: Sparpakete, die kurzfristig aus der Not geboren werden, lösen keine strukturellen Probleme. Sie verschieben sie nur.“
„Die Saar-Regierung hätte in Berlin klare Haltung zeigen müssen – für die Menschen und Betriebe hier im Land. Stattdessen gab es ein entschiedenes ‚Sowohl als auch‘. Genau diese Halbherzigkeit können wir uns angesichts der Lage der GKV nicht mehr leisten“, konstatiert die FDP Landesvorsitzende abschließend.