Jugend forscht 2026: Saarländische Nachwuchsforscher auf Bundesebene ausgezeichnet
Beim 61. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in Herzogenaurach haben die drei saarländischen Schüler Ali Suleman, Luca Kuballa und Constantin Hubertus mit ihren Forschungsprojekten überzeugt und bundesweite Sonderpreise erhalten.
Die Auszeichnungen unterstreichen, wie viel Fachwissen und Problemlösungskompetenz im wissenschaftlich-technischen Nachwuchs des Saarlandes stecken.
Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot: „Ich gratuliere Ali Suleman, Luca Kuballa und Constantin Hubertus ganz herzlich zu ihren großartigen Erfolgen beim Bundeswettbewerb ‚Jugend forscht‘. Mit ihren Projekten beweisen sie nicht nur Kreativität und technisches Verständnis, sondern auch, wie junge Menschen mit wissenschaftlicher Neugier, Fachwissen und Ausdauer Lösungen für aktuelle Herausforderungen entwickeln können. Ob mehr Sicherheit im digitalen Raum oder innovative Ansätze für eine energieeffizientere Mobilität – die ausgezeichneten Arbeiten greifen Themen auf, die für unsere Zukunft von großer Bedeutung sind. Darauf können die Preisträger, ihre Schulen und ihre betreuenden Lehrkräfte sehr stolz sein. Ihre Erfolge zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt, wenn sie ihre Interessen in den MINT-Fächern entfalten können – und machen deutlich, wie wichtig die Bedeutung starker MINT-Förderung ist: Sie eröffnet jungen Menschen wichtige Zukunftsperspektiven und befähigt sie, gesellschaftliche, digitale und technologische Entwicklungen aktiv mitzugestalten.“
Luca Kuballa und Constantin Hubertus von der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle wurden für ihr Projekt „Snakeroot – Schutz vor Missbrauch digitaler Medien durch KI“ mit dem Preis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Informationstechnik ausgezeichnet. Der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestiftete Sonderpreis ist mit 1.000 Euro dotiert. Mit ihrer Arbeit greifen die beiden Schüler ein hochaktuelles Thema auf: den Schutz digitaler Inhalte vor missbräuchlicher Nutzung durch KI-Systeme.
Ali Suleman vom Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen 17- erhielt für sein Projekt „eC-Pulse – Kühler Sitz für kleine Autos“ den Preis des Bundespatenunternehmens Schaeffler AG. Seine Arbeit befasst sich mit einer energieeffizienten Kühlung von Fahrzeugsitzen und verbindet technische Innovation mit Fragen nachhaltiger Mobilität.
Hintergrund
Der Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ gilt als Deutschlands renommiertester Nachwuchswettbewerb im MINT-Bereich. Die Teilnahme am Bundesfinale setzt Erfolge auf Regional- und Landesebene voraus und zählt zu den besonderen Auszeichnungen für junge Nachwuchsforscherinnen und -forscher in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

