Wo die Geschichte des Bergbaus bis heute sichtbar ist, beginnt im September ein neues Kapitel: Mit der Steiger Gallery startet im Wassergarten des Erlebnisorts Reden ein langfristiger Transformationsprozess.
Vom 25. September bis 25. Oktober 2026 verbindet eine vierwöchige Pilotphase zeitgenössische Kunst mit Industriekultur und erprobt neue kulturelle Nutzungen für den Standort. Unterstützt wird das Projekt mit einer Fördersumme in Höhe von 200.000 Euro durch die Staatskanzlei des Saarlandes, sowie weiteren 200.000 Euro durch das Ministerium für Bildung und Kultur. Den öffentlichen Auftakt bildet vom 25. bis 27. September das dreitägige Steiger Gallery Opening.
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger: „Ein Ort des sichtbaren Strukturwandels und der kulturellen Identität unseres Saarlandes unterliegt selbst einem Wandel. Wir wollen die touristische Attraktivität erhalten und steigern und den Erlebnisort Reden und die Strahlkraft im Saarland und über unsere Grenzen hinaus langfristig weiterentwickeln.“
Diese Pilotphase ist weder als einmalige Bespielung noch als abgeschlossenes Ergebnis angelegt. Sie bildet den ersten sichtbaren Schritt eines langfristigen Entwicklungsprozesses des Standortes. Dabei werden neue Nutzungen erprobt, Erfahrungen für die weitere Planung gesammelt und zusätzliche Perspektiven einbezogen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die weitere Entwicklung des Wassergartens einfließen.
Die Steiger Gallery steht dabei für ein zeitgemäßes Verständnis von Industriekultur: Die Geschichte des Bergbaus und der besondere landschaftliche und architektonische Charakter des Wassergartens bleiben sichtbar. Zugleich eröffnen zeitgenössische Kunst und kulturelle Nutzungen neue Möglichkeiten, den Erlebnisort zu entdecken und zu erleben.
Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot: „Als Bergmannstochter weiß ich: Industrielle Orte sind Teil unserer Identität und verdienen es, auch für kommende Generationen lebendig zu bleiben. Die Steiger Gallery zeigt eindrucksvoll, wie zeitgenössische Kunst diesen Orten neue Perspektiven eröffnet, Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet und Menschen dazu einlädt, Kultur aktiv zu erleben und mitzugestalten. So entstehen aus ehemaligen Arbeitsorten offene Räume für Begegnung, Kreativität und kulturelle Teilhabe als wichtiger Impuls für die Zukunft unserer Industriekultur.“
Im Mittelpunkt der Pilotphase stehen künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum. Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Installation, Skulptur, Mural, Licht-, Medien- und Klangkunst. Sie greifen Themen wie Industriegeschichte, Bergbaukultur, Architektur, Natur und gesellschaftlichen Wandel auf und eröffnen neue Perspektiven auf den Ort.
Welche Künstler:innen beteiligt sind und welche Arbeiten gezeigt werden, wird mit dem vollständigen Programm bekannt gegeben.
Den Auftakt bildet vom 25. bis 27. September 2026 das dreitägige Steiger Gallery Opening. Regionale und internationale Beiträge aus Kunst, Musik und Straßentheater, kulinarische Angebote sowie ein Creator Market mit Angeboten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Ein begleitender Call for Concepts soll den Entwicklungsprozess für weitere Ideen und Perspektiven öffnen. Das vollständige Programm, die beteiligten Künstler:innen sowie Informationen zu Öffnungszeiten und Teilnahmebedingungen des Calls werden in einer zweiten Pressemeldung und über die digitalen Kanäle der Steiger Gallery veröffentlicht.
Termine im Überblick:
- Freitag, 25. September bis Sonntag, 27. September 2026
STEIGER GALLERY OPENING
Das Kulturwochenende im Wassergarten Reden
Kunst · Musik · Straßentheater · Kulinarik · Creator Market
- Freitag, 25. September bis Sonntag, 25. Oktober 2026
STEIGER GALLERY
Neue Industriekultur
Ort: Wassergarten im Erlebnisort Reden
Am Bergwerk Reden 10
66578 Schiffweiler
Über die Steiger Gallery
Die Steiger Gallery ist ein Projekt der Industriekultur Saar GmbH. Finanziert wird das Projekt durch das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes und die Staatskanzlei des Saarlandes. Realisiert wird die Steiger Gallery gemeinsam mit dem Zweckverband Erlebnisort Reden, der K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH, Prospektiv e. V. sowie der saaris – saarland innovation und standort GmbH, Abteilung Kreativwirtschaft/Dock 11.