„Stadtradeln“ 2026: Rund 230.000 Kilometer für Klimaschutz und nachhaltige Mobilität
Die „Stadtradeln“-Kampagne hat auch dieses Jahr wieder zahlreiche Menschen in Saarbrücken dazu motiviert, für ihre Alltagswege aufs Fahrrad umzusteigen.
Von Samstag, 30. Mai, bis Freitag, 19. Juni, legten 1.272 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 65 Teams gemeinsam 229.566 Kilometer zurück. Dabei sparten sie rund 38 Tonnen CO₂ ein und absolvierten insgesamt 19.751 Fahrten mit dem Fahrrad.
Die Teilnehmenden nutzten drei Wochen lang bewusst das Fahrrad für den Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Damit leisteten sie einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, nachhaltiger Mobilität und der eigenen Gesundheit.
Bürgermeisterin Barbara Meyer freut sich über das starke Engagement der Saarbrückerinnen und Saarbrücker: „‚Stadtradeln‘ zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viele Menschen bereit sind, für ihre täglichen Wege auf das Fahrrad umzusteigen. Über 229.000 gemeinsam geradelte Kilometer und 38 Tonnen eingespartes CO₂ sind ein starkes Signal für den Klimaschutz und für eine nachhaltige Mobilität in Saarbrücken. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern danke ich herzlich für ihren Einsatz.“
Große Beteiligung von Universität und Schulen
Besonders erfolgreich verlief wieder das „Schulradeln“, das im Saarland zum achten Mal stattfand. In Saarbrücken beteiligten sich 19 Schulteams mit 631 aktiven Radelnden. Damit bleibt das „Schulradeln“ ein wichtiger Baustein der Kampagne und trägt dazu bei, Kinder und Jugendliche frühzeitig für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu begeistern.
Die Universität des Saarlandes stellte außerdem wieder das größte Team mit insgesamt 175 Personen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Gebundene Ganztagsgrundschule Wiedheck (Brebach-Fechingen) mit 94 sowie das Otto-Hahn-Gymnasium mit 88 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Neben Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Vereinen und privaten Teams beteiligten sich auch drei Mitglieder kommunaler Parlamente aktiv am „Stadtradeln“.
Die „Stadtradeln“-Kampagne wird vom Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes gefördert.