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14. Juli 2026 Ute Langenbahn
Florian Göricke
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Bloß reichlich Wasser trinken: Wer draußen in der Sommerhitze arbeitet, braucht jede
Viertelstunde einen kräftigen Schluck Wasser. „Dabei ist das Durstlöschen Sache des
Chefs: Er muss nämlich für eine ‚Getränke-Flatrate‘ sorgen“, sagt Ute Langenbahn von
der IG BAU Saar-Trier.
IG BAU: „WSS – auf Wasser, Sonnencreme und Schatten kommt es an“
Für alle, die im Kreis Saarlouis unter
praller Sonne arbeiten: WSS-Regel
Wenn der Arbeitsschutz aus der Tube kommt: „Sonnencreme satt“ – das ist für alle,
die im Landkreis Saarlouis unter freiem Himmel arbeiten, extrem wichtig. Darauf hat
die IG BAU Saar-Trier jetzt hingewiesen. Die wichtigste Sommer-Regel dabei:
„Eincremen, eincremen, eincremen. Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das:
Lichtschutzfaktor 50. Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz
ist das A und O gegen Hautkrebs“, rät Ute Langenbahn.
Die Vorsitzende der IG BAU Saar-Trier warnt: „Es ist wichtig, sich im Job nicht
verbrennen zu lassen.“ Darauf sollten Maurer, Straßenbauer und Dachdecker im
Kreis Saarlouis genauso achten wie die Landschaftsgärtnerin oder der Erntehelfer.
Übrigens: „Oben ohne ist bei der Arbeit unter praller Sonne alles andere als sexy. Im
Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Auch ein
luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehört zum Sommer-Outfit auf
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dem Bau“, macht Ute Langenbahn klar. Dafür habe der Arbeitgeber zu sorgen.
Genauso wie für reichlich Getränke: „Auch das Durstlöschen bei Sommerhitze ist
Sache des Chefs“, sagt Ute Langenbahn. Die Bezirkschefin der IG BAU Saar-Trier
fordert alle Arbeitgeber im Landkreis Saarlouis auf, für eine „Getränke-Flatrate“ zu
sorgen, wenn deren Beschäftigte tagsüber draußen sind. Bei schwerer Arbeit in
großer Hitze rät die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro Tag zu trinken. „Es gilt die
Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte
Tees“, sagt Ute Langenbahn.
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Auch regelmäßige Pausen im Schatten – zum Beispiel unter einem Sonnensegel – seien
wichtig. „Außerdem sollten Arbeitszeiten stärker in die frühen Morgen- oder
Abendstunden gelegt werden“, rät Langenbahn. Es gelte die „WSS-Regel“: Wasser,
Sonnencreme und Schatten – darauf komme es an. Außerdem empfiehlt die IG BAU
einen regelmäßigen „Hautkrebs-Check“: Einmal pro Jahr sollten Menschen, die
regelmäßig draußen arbeiten, zum Hautarzt gehen, so die Gewerkschaft.
Für alle, die unter freiem Himmel arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der
Bauwirtschaft (BG BAU) praktische Tipps zum effektiven Sonnen- und Hitzeschutz:
www.bgbau.de/service/angebote/arbeitsschutzpraemien/praemie/individuell…-
und-hitzeschutz
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