Heiße Tipps zum Abkühlen – sicher durch starke Hitze
Sonnenschein und blauer Himmel gehören für viele zum Sommer. Länger anhaltende Hitzeperioden können jedoch zur gesundheitlichen Belastung werden. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen sowie chronisch Kranke.
Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich der Körper wirksam schützen:
Ausreichend trinken: Regelmäßig etwa zwei bis drei Liter Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorlen trinken. Die Getränke sollten nicht eiskalt sein.
Anstrengung vermeiden: Körperlich belastende Tätigkeiten sollten in die kühleren Morgenstunden verlegt werden. Die Mittagshitze ist so weit als möglich zu meiden.
Wohnräume kühl halten: Rollläden oder Vorhänge tagsüber schließen und möglichst morgens, abends sowie nachts lüften. In Dachgeschosswohnungen können leicht geöffnete Fenster dabei helfen, angestaute Hitze entweichen zu lassen.
Elektrische Geräte ausschalten: Backofen, Herd, Computer, Fernseher und Lampen erzeugen zusätzliche Wärme – teilweise sogar im Stand-by-Modus. Nicht benötigte Geräte sollten daher vollständig ausgeschaltet und vom Strom getrennt werden.
Auch gegenseitige Aufmerksamkeit ist wichtig: Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, auf Menschen zu achten, denen es offensichtlich nicht gut geht. Besonders ältere oder alleinlebende Nachbarinnen und Nachbarn können während starker Hitze Unterstützung benötigen – etwa beim Einkaufen, bei Besorgungen oder durch einen regelmäßigen persönlichen Kontakt.
Weitere Informationen, insbesondere für Risikogruppen, bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Broschüre „Hitzeschutz Saarland“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes liegt in zahlreichen Geschäften der Innenstadt sowie an der Infotheke im Rathaus und in der Stadtbücherei aus.