Umweltministerium unterstützt Stadt mit rund 135.000 Euro
Zur Erstellung eines Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzeptes hat das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz der Stadt Wadern Zuwendungen in Höhe von 135.155,25 Euro zugesagt. Mittels des Konzepts sollen Schäden durch Überschwemmungen nachhaltig verringert werden.
„Die Erstellung des Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzeptes der Stadt Wadern ist ein wichtiger Schritt, um Bürgerinnen und Bürger auf die möglichen Folgen von Starkregenereignissen vorzubereiten. Denn schützen kann sich bekanntlich nur, wer über Gefahren informiert ist und die Möglichkeiten kennt, diese Gefahren abzuwehren oder abzuschwächen“, sagt Umweltministerin Petra Berg. „Zwar können wir solche Ereignisse nicht gänzlich verhindern, allerdings können durch bestmögliche Vorsorge größere Verluste und Schäden durchaus minimiert werden. Deshalb übernimmt das Land 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten für die Erstellung eines entsprechenden Konzeptes in den Kommunen.“
Auch Bürgermeister Jochen Kuttler begrüßt die Förderung ausdrücklich: „Der 11. Juni 2018 hat uns in Wadern deutlich vor Augen geführt, welche Schäden Starkregen in kürzester Zeit verursachen kann. Viele Bürgerinnen und Bürger, öffentliche Gebäude und städtische Einrichtungen waren damals betroffen. Gerade deshalb ist das Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für uns kein theoretisches Papier, sondern ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit und besserer Vorbereitung. Ich bin überzeugt, dass die konsequente Vorsorge gemeinsam mit den Kommunen auch künftig der richtige Weg für das Saarland ist. Die Unterstützung des Landes ist dabei sehr gut angelegtes Geld. Jeder Euro, der in Prävention investiert wird, hilft dabei, Schäden zu vermeiden oder zumindest deutlich zu verringern. Dafür sind wir dem Land ausdrücklich dankbar. “
Das Saarland hat ein erhebliches Interesse daran, präventive Hochwasser- und Starkregenvorsorgemaßnahmen durchzuführen und unterstützt deshalb im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen des Hochwasser- und Starkregenrisikomanagements (FRL-HWS) Kommunen bei der Erstellung von entsprechenden Konzepten. Ziele dieser Maßnahmen beziehen sich auf die Reduzierung von Überschwemmungen durch Hochwasser und/oder Starkregen und der damit einhergehenden negativen Folgen auf Schutzgüter, wie menschliche Gesundheit, Umwelt, Kulturerbe und wirtschaftliche Tätigkeiten. Mittlerweile haben 33 Gemeinden im Saarland ihr Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept fertiggestellt, weitere 15 befinden sich in der Erstellung. Insgesamt 40 Kommunen verfügen über die kommunalen Starkregengefahrenkarten. Für alle Maßnahmen im Bereich Hochwasser und Starkregen hat das Land seit 2019 über sieben Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
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