01.07.2026
Stadt Völklingen – Pressemitteilung Nr. 112/2026
„Essbare Stadt“ wächst weiter: Zehn Jahre grüne Patenschaft in Völklingen
Was vor zehn Jahren als Idee für mehr essbares Grün begann, ist heute ein Beispiel
für nachhaltige Stadtentwicklung, ehrenamtliches Engagement und grenzüberschrei-
tende Zusammenarbeit. Die „Essbare Stadt“ ist auch in diesem Jahr an fünf Standor-
ten in Völklingen präsent.
Vor dem Neuen Rathaus und auf dem Adolph-Kolping-Platz stehen Pflanzenpyrami-
den, in Ludweiler auf dem Friedrich-Ebert-Platz zwei Hochbeete. Vor der Wendali-
nus-Kapelle ergänzen ebenerdige Beete und Hochbeete das Stadtbild und laden
zum Verweilen, Austauschen und Ernten ein. Kräuter-, Gemüse- und Naschpflanzen
stehen dabei ausdrücklich allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.
Getragen wird das Projekt von der Stadt Völklingen und dem Zentrum für Bildung
und Beruf Saar gGmbH (ZBB) in Burbach. Kofinanziert wird es durch die Europäi-
sche Union im Rahmen des INTERREG-Programms InteGRaVert der Großregion.
Grenzüberschreitender Partner ist das CCAS Sarreguemines. Beide Einrichtungen
bringen ihre Erfahrungen im Bereich beruflicher und sozialer Integration in das Pro-
jekt ein.
„Die ‚Essbare Stadt‘ zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie Stadtgrün, Klimaanpassung
und sozialer Zusammenhalt ganz konkret ineinandergreifen können“, sagt Oberbür-
germeister Stephan Tautz. „Die Beete verschönern nicht nur das Stadtbild, sie schaf-
Stadt Völklingen, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Neues Rathaus | 66333 Völklingen
Telefon 0049 (0) 6898 / 13-2217 | Telefax Durchwahl 13-2007
E-Mail: presse@voelklingen.de | Web: www.voelklingen.de
fen Orte der Begegnung und machen Stadt als gemeinsamen Lebensraum unmittel-
bar erlebbar.“
In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Projekt stetig weiterentwickelt. Neben
Kräutern und Gemüse kommen zunehmend klimaresiliente Pflanzen zum Einsatz,
die besser mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Damit reagiert die „Essbare
Stadt“ auf die Folgen des Klimawandels.
Eine besondere Bedeutung hat der Standort an der Wendalinus-Kapelle. Dort knüpft
das Projekt an den historischen Pfarrgarten an, der bereits in den Gründungsjahren
der Kapelle bestand. So verbindet sich heutige Nutzung mit der Geschichte des Or-
tes und schafft einen öffentlichen Raum für Natur, Begegnung und Gemeinschaft.
Die fachliche Abstimmung und Umsetzung erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der
Stadtgärtnerei. Auch die Volkshochschule Völklingen ist eingebunden. Darüber hin-
aus lebt das Projekt vom kontinuierlichen Engagement Ehrenamtlicher vor Ort.
„Solche Projekte funktionieren nur, weil sich Menschen dauerhaft einbringen und
Verantwortung übernehmen“, betont Robert Müller, Vorsitzender des Fördervereins
der Wendalinuskapelle. „Ein kleines, verlässliches Team sorgt dafür, dass die Anla-
gen gepflegt werden und das Projekt lebendig bleibt.“
Die „Essbare Stadt“ macht Nachhaltigkeit im Alltag sichtbar und zeigt, wie öffentliche
Räume gemeinsam gestaltet werden können. Auch nach zehn Jahren lebt das Pro-
jekt von der Zusammenarbeit der Projektpartner, städtischen Akteure und ehrenamt-
lich Engagierten.
Stadt Völklingen, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Neues Rathaus | 66333 Völklingen
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Förderung sozialer Integration und Anpassung an den Klimawandel
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