Neunkirchen, 21.04.2026
Die Junge Union im Kreis und in der Stadt Neunkirchen begrüßt die Entscheidung, die Kinderklinik auf dem Kohlhof am Standort zu erhalten und weiter auszubauen. Nach monatelanger Unsicherheit ist dies ein wichtiges Signal für Familien, medizinisches Personal und die gesamte Region.
Die Kreisvorsitzende der JU Neunkirchen, Isabella Simmet, erklärt:
„Der Erhalt der Kinderklinik auf dem Kohlhof ist eine gute Nachricht für alle Familien im Landkreis. Gerade in der medizinischen Versorgung von Kindern braucht es Verlässlichkeit und kurze Wege. Die geplante Weiterentwicklung zu einer spezialisierten Klinik stärkt den Standort nachhaltig.“
Deutliche Kritik übt die Junge Union jedoch am saarländischen Gesundheitsminister Magnus Jung und der SPD. Die monatelange Diskussion über eine mögliche Verlagerung der Kinderklinik nach St. Wendel habe zu erheblicher Verunsicherung bei Bürgerinnen und Bürgern sowie beim Klinikpersonal geführt.
Der Vorsitzende des JU Stadtverbands Neunkirchen, Jonas Rheinheimer, betont:
„Gesundheitsminister Magnus Jung und die SPD haben es nicht geschafft, frühzeitig für Klarheit zu sorgen. Stattdessen wurde eine hochsensible Frage der medizinischen Versorgung über Monate hinweg offen und widersprüchlich diskutiert. Dieses Vorgehen ist verantwortungslos und hat das Vertrauen vieler Menschen beschädigt.“
Aus Sicht der Jungen Union zeigt die Kehrtwende deutlich die konzeptionslose Gesundheitspolitik der SPD im Saarland. Wichtige Strukturentscheidungen dürften nicht erst unter öffentlichem Druck korrigiert werden.
Positiv bewertet die Junge Union den geplanten Ausbau zu einer Spezialklinik für Kinder, Jugendliche und Geburtshilfe sowie die Stärkung der Notfallversorgung und des sozialpädiatrischen Zentrums.
Abschließend fordern Simmet und Rheinheimer eine verlässliche Umsetzung der angekündigten Maßnahmen:
„Jetzt kommt es darauf an, dass den Worten auch Taten folgen. Die Region braucht eine starke und zukunftsfähige Kinderklinik am Standort Kohlhof. Die Landesregierung steht in der Pflicht, endlich für Stabilität und Vertrauen in der Gesundheitspolitik zu sorgen.“

