22.07.2026 – 09:35
Hanweiler (ots)
Der Fahrer eines Peugeot hat am Dienstag (21.07.2026) für eine kurze Verfolgungsfahrt durch die Ortslage Hanweiler gesorgt. Offenbar hatte er kein Interesse an einer grenzpolizeilichen Kontrolle durch die Bundespolizei und missachtete die unmissverständlichen Signale der Beamten. Dies kann für den Iren nun richtig teuer werden.
Der 59-Jährige und der 52-jährige Beifahrer wurden am Grenzübergang Hanweiler festgestellt und das Kennzeichen des Peugeot überprüft. Die Überprüfung ergab eine Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahls gegen den Fahrzeugführer. Die eingesetzte Streife gab dem Fahrer daraufhin deutlich wahrnehmbare Anhaltesignale, welche der 59-Jährige jedoch ignorierte. In einem Kreisverkehr entschied der Fahrer sich in Richtung deutsch-französischer Grenze der Kontrolle zu entziehen und beschleunigte sein Fahrzeug stark.
Sofort nahmen die Einsatzkräfte die Verfolgung auf. Aufgrund der rasanten Fahrweise musste der Fahrzeugführer in Kleinblittersdorf einem abbiegenden Fahrzeug ausweichen, in Folge dessen er die Kontrolle über den Peugeot verlor und in einen am Seitenstreifen geparkten Audi krachte.
Die Streife der Bundespolizei verständigte umgehend einen Rettungswagen. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer waren trotz des Zusammenstoßes ansprechbar und unverletzt.
Die verständigte Landespolizei übernahm vor Ort die Verkehrsunfallaufnahme. Die Bundespolizeiinspektion Saarbrücken leitet gegen den irischen Staatsangehörigen ein Bußgeldverfahren wegen des Sich-Nicht-Unterziehens der Kontrolle beim Grenzübertritt ein. Den gesetzlichen Bestimmungen zufolge kann diese Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden. Zudem steht der Fahrer im Verdacht, sich durch ein sogenannten "Alleinrennen" gemäß § 315d Abs. 2 StGB strafbar gemacht zu haben.