Im Vorfeld der Special Olympics Nationale Spiele Saarland wanderte die „Flamme der Hoffnung“ von Berlin bis in das gastgebende Saarland. Im Zuge dessen organisierten die saarländischen Landkreise sowie der Regionalverband und die Stadt Saarbrücken eigene „Fackeltage“, an denen die Flamme durch die jeweiligen Gebiete getragen wurde. Im Landkreis Saarlouis geschah dies an Land, in der Luft und zu Wasser. Insgesamt 14 inklusive Fackelträgerpaare waren hierbei im Einsatz. Das Resultat war ein Tag voller Begeisterung, Gemeinschaftsgeist und Inklusion.
Der Morgen begann am Saarpolygon auf der Halde Duhamel in Ensdorf. „Schon beim Anblick der bunten Menschenmenge, hunderten Schülerinnen und Schüler, Sportlerinnen und Sportler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Vereinen, wurde klar: Dieser Tag wird etwas Besonderes“, so Landrat Patrik Lauer. Die Spannung stieg, als Nils Kammer, Juniorenweltmeister im Zielspringen, die Fackel – eine symbolträchtige Grubenlampe – per Fallschirm in den Landkreis brachte. Mit tosendem Applaus wurde er bei seiner Landung auf dem Haldenplateau empfangen. Von dort aus ging der Weg weiter zum Sportzentrum Ensdorf, wo ein von der Gemeinde Ensdorf organisiertes Mitmachfest auf die Besuchenden wartete. Rund 15 Institutionen und Vereine beteiligten sich mit Ständen und Aktionen.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages folgte dann zu Wasser: Über 35 Boote, darunter Drachenboote und Schlauchboote, paddelten gemeinsam mit der Grubenlampe von Dillingen über die Saar nach Saarlouis. „Das Gemeinschaftsgefühl war spürbar – Menschen mit und ohne Behinderung, Schülerinnen und Schüler, Vereine, Organisationen und sogar die Bundeswehr waren Teil dieses beeindruckenden Spektakels“, so Christine Ney, Amtsleiterin im Kreisamt für Soziale Dienst und federführende Organisatorin des Fackeltags.
Der Tag endete mit einem herzlichen Dank von Landrat Patrik Lauer an alle Beteiligten. Er resümiert: „Überall war spürbar, wie viel Engagement, Herzblut und Begeisterung in diesem Projekt stecken. Der Fackellauf hat gezeigt: Inklusion ist kein leeres Wort, sondern gelebte Realität. Er hat uns allen vor Augen geführt, dass wir gemeinsam stark sind, wenn wir füreinander einstehen.“