DFKI und Inria bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus.
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das französische Forschungsinstitut Inria bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus und schaffen ein gemeinsames deutsch-französisches KI-Forschungszentrum. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde heute am Rande der Technologiemesse Vivatech in Paris von DFKI-CEO Antonio Krüger und Inria-CEO Bruno Sportisse im Beisein von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und des französischen Forschungsministers Philippe Baptiste unterzeichnet.
Die Partnerschaft zwischen DFKI und Inria geht auf gemeinsame Forschungsprojekte der Standorte Saarbrücken und Nancy zurück und wurde seit 2020 kontinuierlich vertieft. Mit dem neuen Zentrum sollen gemeinsame Forschung, Technologietransfer, Startup-Förderung und die Zusammenarbeit mit Unternehmen weiter gestärkt werden. Ziel ist es, Europas Kompetenzen in der Künstlichen Intelligenz auszubauen und die technologische Souveränität Europas zu stärken.
Das Saarland spielt dabei eine wichtige Rolle: Von Saarbrücken aus wird die deutsch-französische Zusammenarbeit im KI-Bereich seit Jahren mitgeprägt. Über das europäische KI-Netzwerk CAIRNE sowie durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Partnern werden grenzüberschreitende Aktivitäten in der Großregion koordiniert.
Kohle und Stahl waren das Fundament der europäischen Einigung. Künstliche Intelligenz kann zu einem neuen gemeinsamen Zukunftsprojekt Europas werden. Die deutsch-französische Zusammenarbeit stärkt Europas technologische Souveränität in einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Dass diese Partnerschaft aus der Zusammenarbeit zwischen Saarbrücken und Nancy gewachsen ist, zeigt die besondere Rolle unseres Landes als Brücke zwischen Deutschland und Frankreich.
Wirtschaftsminister Jürgen Barke
Die Verbindung von exzellenter Forschung, internationaler Zusammenarbeit und wirtschaftlicher Anwendung ist entscheidend, damit Europa bei der Künstlichen Intelligenz wettbewerbsfähig bleibt. Das neue KI-Zentrum ist ein starkes Signal für die deutsch-französische Innovationskraft und die Bedeutung des Saarlandes als europäischer Wissenschafts- und Technologiestandort.
Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei David Lindemann

