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anbei eine Pressemitteilung der Stadt St. Ingbert mit der Bitte um Veröffentlichung.
Fluidum – Astrid Woll-Herrmann stellt im Rathaus St. Ingbert aus
Fluidum
hat Astrid Woll-Herrmann ihre Ausstellung genannt: Alles ist im Fluss in ihren Arbeiten. „Ich möchte die Bewegung in unseren Herzen, Köpfen und meinen Arbeiten zeigen“, erklärte sie im Künstlergespräch mit Kunsthistorikerin Dr. Brigitte Quack, die auch die
einführenden Worte zu der Ausstellung sprach. Eine Vernissage so individuell wie die
von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer eröffnete der Beigeordnete Albrecht Hauck die Ausstellung und begrüßte die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.
Strukturen, Formen und Menschen
An den Wänden hängen großformatige Bilder, teils fast schwarz-weiß, teils in hellen,
kontrastreichen Farben. „Ich arbeite in drei thematischen Säulen: Strukturen, Formen und Menschen“, so die gebürtige St. Ingberterin. Die für sie typischen großzügigen Pinselstriche sind meist pastos. Die Künstlerin experimentiert immer wieder gerne in Strukturen
mit Inspirationen aus der Natur sowie aus dem Leben. In anderen Werken hat sie Steine verarbeitet – „kleine Skulpturen“, wie sie sie selbst bezeichnet – Fundstücke von Strandspaziergängen. Daneben stehen eindrückliche Darstellungen des Menschen, z. B. eines
Kindes beim Spielen und einer älteren, vom Leben gezeichneten Frau. Besonders wichtig ist der Künstlerin ihre nahezu skizzenhafte Reihe zur Flüchtlingsthematik, die sie sehr beschäftigt hat. Häufig sind es Gegensätze, die ihren Werken die Titel geben: Still
und beredt, Schmerz und Verlust.
„Malen beginnt im Denken“, erklärt Astrid Woll-Herrmann. „Eindrücke, die im Kopf
hängen bleiben, beeinflussen zunächst die Wahl des Materials, dann die Komposition und letztlich die Darstellung dessen, was in mir ist.“ In ihr sind nicht nur Formen, Strukturen und Menschen, sondern auch Musik – auch das ist in ihren Werken erkennbar.
Die Ausstellung ist noch bis 26. Juni 2026 in der Rathausgalerie im ersten Stock
des St. Ingberter Rathauses zu sehen.
Foto: Martina Panzer
BU v.l.n.r.: Der Beigeordnete Albrecht Hauck, die Künstlerin Astrid Woll-Herrmann,
die Kunsthistorikerin Dr. Brigitte Quack und Kuratorin Andrea Fischer bei der Ausstellungseröffnung in der Rathausgalerie.