Neue Fahrradboxen für Blieskastel

by Redaktion, Landespolitik
Staatssekretär Sebastian Thul (mitte) übergibt Bürgermeister Bernd Hertzler (2.v.r.), Ortsvorsteher Jürgen Trautmann (2.v.l.) und zwei Mitarbeitern der Stadt Blieskastel den Zuwendungsbescheid für den Bau der Fahrradboxen - Foto: © Sven Klein

Mobilitäts-Staatssekretär Sebastian Thul überreicht Zuwendungsbescheid in Höhe von 23.400 Euro

Um den Aus­bau des Rad­verkehrs im Saar­land voranzubrin­gen, unter­stützen Bund und Land die Kom­munen gezielt bei einzel­nen Maß­nah­men, die das beste­hende Netz erweit­ern und instand hal­ten.

Doch auch der Bau von so genan­nter Begleit­in­fra­struk­tur ist wichtig, um das Rad­fahren dauer­haft attrak­tiv zu gestal­ten: Für vier neue Fahrrad­box­en hat Mobil­itätsstaatssekretär Sebas­t­ian Thul dem Blieskastel­er Bürg­er­meis­ter Bernd Hert­zler nun einen Zuwen­dungs­bescheid in Höhe von 23.400 Euro übergeben.

Jew­eils zwei der abschließbaren Box­en befind­en sich am Rathaus in Blieskas­tel und am Bahn­hof in Lautzkirchen. „Die Stan­dorte am Bahn­hof sind vor allem für Pend­lerin­nen und Pendler inter­es­sant, die Lage am Rathaus bietet kurze Wege zum umliegen­den Einzel­han­del und für Touris­ten“, so Thul. Die Abstell­box­en am Bahn­hof sollen vor allem für Langzeit­mi­eterin­nen und –Mieter vorge­hal­ten wer­den. 

„Beim Rad­verkehr wer­den wir nur dann langfristig auf­holen, wenn Land und Kom­munen an einem Strang ziehen“, so Thul. „Infra­struk­tur, die das Rad­fahren ins­ge­samt erle­ichtert, ist dabei ein wichtiger Baustein“ Das ist auch Ziel des aktuellen Rad­verkehrs­plan Saar­land, der fort­geschrieben wer­den soll. 

Hin­ter­grund:

Die Förder­richtlin­ie NMOB Stadt-Land dient dazu, den saar­ländis­chen Gemein­den, Städten und Land­kreisen das Son­der­pro­gramm Stadt und Land des Bun­des zugänglich zu machen. 

Über dieses Son­der­pro­gramm stellt das Bun­desverkehrsmin­is­teri­um seit 2020 und noch bis Ende 2023 Finanzhil­fen für die Verbesserung der kom­mu­nalen Rad­verkehrsin­fra­struk­tur zur Ver­fü­gung. Bund und Län­der haben hier­für eine Ver­wal­tungsvere­in­barung abgeschlossen.

Seit 2021 hat das Saar­land die Haushaltsmit­tel für den Rad­verkehr auf 1,4 Mio. Euro erhöht. Der Großteil davon (bis zu 1 Mio. Euro) ste­ht Kom­munen über Förder­pro­gramme zur Ver­fü­gung.

Für den Rad­wege­bau ste­hen zusät­zlich min­destens 900.000 € jährlich beim Lan­des­be­trieb für Straßen­bau (LfS) zur Ver­fü­gung; Mehrbe­darf wird z.B. durch das Baupro­gramm des LfS abgedeckt.

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