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    Ford-Gelände in Saarlouis

    Von Redaktion Landespolitik | 22.12.2024 11:10 | Lesedauer: 2 Minuten

    Ford-Gelände in Saarlouis erworben: Ministerpräsidentin Anke Rehlinger ist froh und erleichtert, dass sich das harte Ringen des Wirtschaftsministers mit Ford gelohnt hat. Mit dem Erwerb durch Vetter ergibt sich die Möglichkeit, einen aufgegebenen Standort in einen Ort der Zukunft zu verwandeln.
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    Saarland einigt sich mit Ford und Vetter

    • SaarlandToday in Deutsch

    Am Freitag, 20. Dezember, unterzeichneten die landeseigene Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH (gwSaar) und der Automobilhersteller Ford den Kauf der Fläche in Saarlouis. Die Kosten des Erwerbs in Höhe von rund 95 Mio. Euro werden aus dem Transformationsfonds für den Strukturwandel im Saarland (Trafo) finanziert. Im gleichen Zuge wird damit auch ein Vertrag zwischen der gwSaar und dem Pharmadienstleister Vetter mit Hauptsitz in Ravensburg zum sukzessiven Erwerb von Flächen des ehemaligen Ford-eigenen Geländes von rund 40 Hektar wirksam. Vetter sichert sich damit in einem ersten Schritt die bisher unbebauten Ford-Flächen und plant perspektivisch, einen neuen zusätzlichen Standort für pharmazeutische Produktion aufzubauen. Zwischen Ford und der gwSaar wurden für heutige und künftig genutzte Flächen entsprechende Mietverträge abgeschlossen.

    Die Absage von Ford in Saarlouis war ein herber Schlag. Nicht nur für die Beschäftigten und deren Familien, sondern auch für unsere Automobilbranche, für das Saarland, für die gesamte Region. Ich bin froh und erleichtert, dass sich das harte Ringen des Wirtschaftsministers mit Ford und seine Bemühungen um einen Nachnutzer gelohnt haben. Mit dem nun erfolgten Grundstückserwerb durch Vetter ergibt sich die Möglichkeit, einen aufgegebenen Standort in einen Ort der Zukunft zu verwandeln - für Fachkräfte, für eine neue Branche und für unser Land.

    Ministerpräsidentin Anke Rehlinger

    Ministerpräsidentin Anke Rehlinger

     

     

    Wir haben heute einen großen Meilenstein erreicht auf unserem Weg, Zukunft am Röderberg zu schaffen. Ich danke beiden Unternehmensführungen für ihren konstruktiven Beitrag. Jetzt sind die ersten Weichen gestellt, um dieses Ansiedlungsvorhaben erfolgreich umsetzen zu können. Vetter würde das Portfolio unseres Standortes optimal ergänzen und dazu beitragen, die Saarwirtschaft robuster und vielfältiger aufzustellen.

    Wirtschaftsminister Jürgen Barke

    Wirtschaftsminister Jürgen Barke

     

    Senator h.c. Udo J. Vetter, Vorsitzender des Unternehmensbeirats und Mitglied der Inhaberfamilie: „Ein Grundstein für die erfolgreiche Zukunft unseres Familienunternehmens im Saarland ist gelegt. Ich freue mich, dass nun wichtige Voraussetzungen getroffen sind, um unsere Wachstumspläne weiterzuverfolgen. Der Standort im Saarland ist ein industrielles Filetstück und bietet sehr gute Voraussetzungen für den Ausbau unserer Produktionskapazitäten. Ich danke insbesondere der Landesregierung und dem Team der gwSaar für die engagierte und professionelle Zusammenarbeit.“ 

    Der weltweit tätige Spezialist in der Herstellung komplexer Medikamente plant seine Produktionskapazitäten weiter zu erhöhen, um gemeinsam mit seinen Auftraggebern noch mehr Menschen mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgen zu können. Aktuell beschäftigt das Familienunternehmen über 6.600 Mitarbeitende weltweit und konnte im letzten Jahr einen Umsatz von über 1 Milliarde Euro erwirtschaften. Das Land wird die Ansiedlung des Unternehmens im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen. Das betrifft die geplanten betrieblichen Investitionen, Weiterbildungsmaßnahmen, mögliche Energieeffizienz- und Umweltschutzmaßnahmen sowie Innovationsprojekte.

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    Quelle:
    Landespolitik
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    Ministerpräsidentin Anke Rehlinger
    Saarlouis
    Wirtschaftsminister Jürgen Barke
    Wirtschaftsförderung
    Ford
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