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    Kostenfreie Trinkwasserspender für Saarlouis` Grundschulen

    Von Redaktion Landkreis Saarlouis | 16.12.2024 18:57 | Lesedauer: 3 Minuten

    Sophia Tull

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    Alle sind happy! Die Kinder der Grund- und Ganztagsschule Vogelsang freuen sich über den Trinkwasserspender.
    Sophia Tull

    Alle sind happy! Die Kinder der Grund- und Ganztagsschule Vogelsang freuen sich über den Trinkwasserspender.

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    Commitment für nachhaltiges Trinkwasser
    Das Commitment der Europastadt Saarlouis in Sachen Trinkwasser geht dabei weit über die Aspekte einer nachhaltigen Wasserversorgung hinaus. Es bringt zahlreiche positive Auswirkungen mit sich, die verschiedenen Akteuren – hier vor allem den Schwächsten in unserer Gesellschaft – langfristig sehr zugutekommen werden. So ließ es sich auch Saarlouis‘ neuer Oberbürgermeister Marc Speicher nicht nehmen, den Wasserspender am heutigen Mittwoch „Im Vogelsang“ persönlich in Betrieb zu nehmen. U. a. in Gesellschaft von Bürgermeister Carsten Quirin, Dr. Ralf Levacher, Geschäftsführung der Stadtwerke Saarlouis, Schulleiterin Petra Gitzinger samt neugieriger Schulkinder sowie dem Beigeordneten Gerald Purucker, Fördermittelmanager Thomas Klein und Alexander Guß (Amt für Familien, Soziales, Schulen und Sport).

    Bild entfernt.
    OB Marc Speicher und Beigeordneter Gerald Purucker testen den neuen Spender. - © Sophia Tull

    „Als Europastadt übernehmen wir Verantwortung für die Gesundheit und Zukunft der Bürgerinnen und Bürgern in Saarlouis, und besonders unserer jüngsten Generation. Dazu gehört auch der einfache Zugang zu Lebensmitteln und Dingen des täglichen Lebens“, weiß OB Marc Speicher. „Das macht lokale Politik für jedermann direkt erlebbar und stärkt Vertrauen. Mit der Installation der Trinkwasserspender an den verschiedenen Standorten haben künftig alle Saarlouiser Zugang zu kostenlosem und von den Stadtwerken vor Ort gefördertem Trinkwasser.“ Nachdem 2023 in der Grund- und Ganztagsschule Saarlouis-Steinrausch der erste Trinkwasserspender in einem Pilot-Projekt aufgestellt wurde, zieht die Stadt jetzt mit den Grundschulen Römerberg, Lisdorf und Fraulautern sowie Beaumarais und Vogelsang nach. Hinzu kommen das Esther-Bejarano-Haus, die Stadtgartenhalle und das Rathaus Saarlouis.

    „Wir haben uns natürlich als Versorger vor Ort gefreut, mithelfen zu können, besonders die kleinsten Saarlouiser schon früh, quasi „in ihrer Kreidezeit“ in den Grundschulen, an ein so kostbares Lebensmittel heranzuführen, indem wir ihnen den sicheren Zugang zu Trinkwasser so einfach wie möglich machen“, zeigt sich Dr. Ralf Levacher, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Saarlouis, mehr als zufrieden. „Das genau entspricht unserem Verständnis einer bürgernahen, gelebten Daseinsvorsorge, die den Menschen in Saarlouis wie in diesem Fall mit dem am besten kontrollierten Lebensmittel diesen hohen Standard an Lebensqualität nachhaltig bieten kann.“

    Die Aufgabenteilung 
    Die Stadt Saarlouis als Initiator der Maßnahme wird vom NBS und den Stadtwerken Saarlouis bei den Aufgaben rund um die Bereitstellung von hygienisch einwandfreiem Trinkwasser im öffentlichen Raum unterstützt. Die Trinkwasserspender an sich sind installationsgebundenen, das heißt, sie verfügen über einen 230V-Anschluss am Netz sowie eine Wasserversorgungs- und eine Abwasserleitung, die zunächst installiert und nebst Anlage auch regelmäßig gewartet werden müssen. Während die Stadt Saarlouis das Gebäude-Management verantwortet, übernimmt der NBS in ihrem Auftrag die Gebäudetechnik, denn die Förderung schließt für die nächsten fünf Jahre explizit die fachgerechte Wartung der Trinkwasserspender mit ein. Und als Wasserversorger kam den Stadtwerken Saarlouis neben der Projekt-Koordination hierbei schließlich der formaljuristische Part der Antragstellung zur Förderung zu.

    Weit mehr als lediglich ein Durstlöscher

    Die Liste der Vorzüge, die mit den neuen, öffentlich zugänglichen  Wasserspendern einhergehen, ist lang und war den „Im Vogelsang“ anwesenden Schulkindern mit Sicherheit nicht zur Gänze bewusst. Sie haben sich lediglich sichtlich über die Möglichkeit gefreut, künftig problemlos ihren Durst zu stillen, wann immer sie wollen. Die Kinder sind über diese Maßnahme frühzeitig angeregt, Wasser zu konsumieren statt zuckerhaltiger Getränke. Das trägt zur Prävention von Übergewicht, Diabetes und Karies bei. Ferner verbessert eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nachweislich die kognitive Leistungsfähigkeit und Konzentration im Unterricht. Und unabhängig vom sozialen Hintergrund haben alle Kinder Zugang zu kostenlosem Wasser, was soziale Ungleichheiten verringert. Die Eltern der Kleinen hingegen sparen Geld und müssen sich diesbezüglich keine Sorgen um die Gesundheit ihrer Kinder machen.

    Umwelt, Stadt und Gesellschaft

    Generell wird durch den Verzicht auf Einwegflaschen ein nachhaltigerer Umgang mit Ressourcen begünstigt. So fördert diese Maßnahme das Umweltbewusstsein der Kinder und sensibilisiert sie in einer frühen Phase perspektivisch für den sparsamen Umgang mit Ressourcen. Weniger Einwegplastik durch Wasserflaschen führt mittelfristig zu einer Reduzierung von Plastikmüll und trägt somit zu den Umweltzielen der Stadt Saarlouis bei. Aber auch langfristig kann die Gesellschaft insofern als Ganzes von der Initiative profitieren, als gesündere Kinder das Gesundheitssystem weniger belasten. Eine gesündere Gesellschaft gilt insgesamt als produktiver und kann somit volkswirtschaftlich betrachtet eher zur Erreichung ökologischer Ziele beitragen. Unterm Strich ist diese Maßnahme ein Beispiel dafür, wie lokale Politik in Bildung und Infrastruktur investieren und damit in der Praxis nachhaltige und soziale Ziele gleichzeitig erreichen kann.

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    Quelle:
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kreisstadt Saarlouis
    Schlagworte:
    Esther-Bejarano-Haus
    Europastadt
    Ganztagsschule Saarlouis-Steinrausch
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