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    Krankenhauslandschaft stärken– Behandlungsqualität sicherstellen

    Von Redaktion Landespolitik | 16.11.2024 11:07 | Lesedauer: 3 Minuten

    Große Schritte für eine moderne Krankenhauslandschaft: Gesundheitsminister Magnus Jung übernimmt Förderungskosten für den Gesundheitscampus Winterberg und die Zusammenarbeit der Kliniken cts und Winterberg wird gestärkt. Investitionen von fast einer viertel Milliarde Euro ermöglichen eine sichere Krankenhausversorgung in Saarbrücken über Jahrzehnte hinweg.
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    Krankenhaussituation in Saarbrücken über Jahrzehnte gesichert

    • SaarlandToday in Deutsch

    Gesundheitsminister Magnus Jung begrüßt die gemeinsame Entscheidung ausdrücklich und betont: „Für die saarländische Landesregierung hat die Sicherstellung einer flächendeckenden und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung oberste Priorität. Mit der deutlich besseren gegenseitigen Abstimmung der Angebote durch die Kliniken cts und Winterberg wird der Grundstein für mehr Zusammenarbeit gelegt. Beide Häuser schärfen ihr Profil und tragen somit zur Sicherung einer modernen und zukunftsfähigen Krankenhauslandschaft im Saarland bei.. Durch diese Entscheidung werden Investitionen von fast einer viertel Milliarde Euro am Standort Saarbrücken ermöglicht und die Krankenhausversorgung über Jahrzehnte hinweg gesichert. Ein Dreiklang aus neuen Konzepten, neuer Zusammenarbeit und neuen Investitionen ermöglicht zudem eine noch höhere Behandlungsqualität in Saarbrücken. Mit dieser Vereinbarung schaffen wir gemeinsam Sicherheit in unsicheren Zeiten.“

    Die Einigung sieht vor, dass die Bereiche, in denen es bislang Doppelstrukturen gab, künftig nur noch an einem Standort angeboten werden:

    ·         Konzentration der Leistungsgruppen elektive Endoprothetik im Bereich der Orthopädie des CaritasKlinikums Saarbrücken
    ·         Konzentration der Senologie im Brustkrebszentrum am

    CaritasKlinikum Saarbrücken

    ·         Konzentration der Psychosomatischen Medizin im CaritasKlinikum Saarbrücken
    ·         Konzentration der Gefäßchirurgie am Winterberg Klinikum
    ·         Konzentration der Urologie am Winterberg Klinikum
    ·         Konzentration der Wirbelsäulenchirurgie am Winterberg Klinikum
    ·         Konzentration der Leistungsgruppe Lebereingriffe am Winterberg Klinikum
    ·         Neue Leistungsgruppe Notfallmedizin im CaritasKlinikum Saarbrücken und am Winterberg Klinikum

    Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Der Winterberg steht wie alle kommunalen Großkrankenhäuser vor großen Herausforderungen. Wir wollen eine sichere Gesundheitsversorgung für heute und die Zukunft absichern. Wichtig ist für uns die Zusage von Minister Dr. Magnus Jung, dass das Land in einem ersten Schritt die förderfähigen Kosten für die Planungen zum Gesundheitscampus Winterberg übernimmt. Das ermöglicht es uns, dieses wichtige Projekt nun endlich auf den Weg zu bringen. Diese Planungen sind notwendig, um eine solide Kostenkalkulation erstellen zu können. Auf dieser Basis und auf Grundlage der Ergebnisse der Krankenhausreform können wir dann die weiteren Entscheidungen zur Umsetzung des Projektes treffen. Wir gehen fest davon aus, dass der Bund mit der Reform der Krankenhausfinanzierung endlich die Voraussetzungen dafür schafft, dass wir am Winterberg wieder wirtschaftlich auskömmlich arbeiten können. Und wir gehen davon aus, dass das Land auch bei möglichen Mehrkosten im Zuge der weiteren Projekt-Planung und -Umsetzung seiner Verantwortung nachkommt. Beides sind grundlegende Voraussetzungen für den Erfolg des Vorhabens."

    „Die Zusage der Fördermittel ist ein klares Zeichen für das große Vertrauen der saarländischen Landesregierung ins CaritasKlinikum Saarbrücken und zeigt dessen Bedeutung für die Patientenversorgung in der Landeshauptstadt Saarbrücken und darüber hinaus. Die geplanten Baumaßnahmen sind ein wichtiger Bestandteil des Zukunftskonzeptes – sie ermöglichen es uns, für das CaritasKlinikum Saarbrücken die bestmöglichen Rahmenbedingungen anzubieten: moderne und attraktive Arbeitsplätze für unsere Mitarbeitenden – für eine optimale medizinische und pflegerische Patientenversorgung. Das CaritasKlinikum Saarbrücken setzt so nun in sehr herausfordernden Zeiten die nächsten großen Schritte in Richtung Zukunft um. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Gestaltung der Pläne ist und bleibt aber weiterhin eine auskömmliche Krankenhaus-Finanzierung von Seiten des Bundes“, erklärt Alexander Funk, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken.

    „Mit der Zusage des Gesundheitsministers zur Übernahme der Planungskosten ist ein wichtiger Meilenstein unseres Zukunftskonzeptes Gesundheitscampus Winterberg erreicht“, sagt Dr. Christian Braun, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des Klinikums Saarbrücken, „mit Blick auf die Dynamik des Strukturwandels im Gesundheitswesen und die daraus erwachsenden Herausforderungen muss man Großprojekte wie unseres schrittweise angehen und immer wieder nachjustieren.Derzeit ist vieles im Umbruch und im Wandel, aber der Winterberg hat einen klaren Plan. Das damit verbundene Bauprojekt kann jetzt endlich in die nächste Phase gehen“.

    Dieses Verhandlungsergebnis zeigt, dass die Träger der Krankenhäuser mit realistischem Blick auf die Gesundheitsreform die Strukturveränderungen aktiv mitgestalten wollen und dies mit dem Ziel einer vorausschauenden und leistungsfähigen Gesundheitsversorgung für die Saarländerinnen und Saarländer tun.

    Ferner soll in der Absichtserklärung die Förderung durch das Land an den beiden Standorten festgehalten werden. Die Baumaßnahmen in Saarbrücken und die Zusammenlegung der cts-Standorte in Saarbrücken und Dudweiler werden mit einem Landesmittelanteil von 75 Millionen Euro, plus knapp 23 Millionen Euro Bundesmitteln aus dem Strukturfond gefördert. Für die Förderung des neuen „Gesundheitscampus Winterberg“ sind Landesmittel in Höhe von 85 Millionen Euro vorgesehen. Die Landesregierung schätzt die Baukosten an beiden Standorten auf je ca.. 120 Millionen Euro.

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    Quelle:
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit
    Schlagworte:
    Gesundheitsversorgung
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