Welchen Weg soll der Europäische Sozialfonds (ESF) im Saarland künftig einschlagen? Eine Online-Umfrage des Wirtschaftsministeriums soll genau das herausfinden: Ab sofort haben alle Interessierten die Möglichkeit, ihre Einschätzung über notwendige Förderbedarfe, Zielgruppen und Anregungen aller Art abzugeben.

„Im Mittelpunkt des ESF stehen Investitionen in Menschen. Aus diesem Grund ist es für uns nur folgerichtig, dass wir neben den beteiligten Akteuren alle Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Vorbereitung des zukünftigen ESF-Programms, des ‚ESF+‘, einbinden“, sagt Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger.

So ist die Online-Umfrage ein wesentlicher Bestandteil der Vorbereitungen des Saarlandes auf den kommenden Förderzeitraum von 2021-2027. Für diesen werden derzeit die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen noch auf europäischer Ebene verhandelt. Ab dann unter dem Namen „ESF+“, sollen die Förderungen verstärkt das Ziel eines sozialeren Europas unterstützen.

Bis zum 30. August kann über die zentralen Inhalte des ESF+ ab 2021 abgestimmt werden. Anschließend werden die Ergebnisse veröffentlicht. „So erreichen wir ein hohes Maß an Transparenz“, findet Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. „Wir erhoffen uns von dieser Befragung wichtige Impulse für die zukünftige Ausrichtung des ESF im Saarland. Ich kann deswegen nur Jede und Jeden ermutigen, teilzunehmen und so ein Stück zu einem sozialeren Europa beizutragen.“

HINTERGRUND:

Der Europäische Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union fördert den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa und unterstützt künftig auch das europaweite Politikziel „Ein sozialeres Europa“. Im Mittelpunkt des ESF stehen Investitionen in Menschen. Mit seinen Mitteln sollen soziale Innovationen angestoßen und Förderbedarfe gedeckt werden, die nicht allein aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Kommunen finanziert werden können. Er fördert Maßnahmen zur Vermeidung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit, verbessert die Beschäftigungschancen durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt bei.

   Weitere Informationen

   Direkt zur Online-Umfrage (extern)

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