Begeistert zeigt sich das Team der Schülerfirma „Get nice“ von der Anton-Hansen-Schule in Ottweiler. Begeistert ist auch die Lehrerin, Pädagogin und Schulpatin Ina Schindler, die die Schülerfirma unterstützt.

Foto: Ina Schindler

„Wir waren am Tag der offenen Tür unserer Schule mit dabei, und was soll ich sagen? Unsere T-Shirts waren gefragt“, berichtete Ina Schindler. Das Team der Juniorfirma „Get nice“ ging vor einiger Zeit wie folgt vor. Wie im wirklichen Leben galt es eine pfiffige Idee im Zusammenhang mit textilen Erzeugnissen zu kreieren, um dann das „Spiel“ zu echten Marktbedingungen zu eröffnen. Jede Menge Gehirnschmalz war zu investieren. Wer kümmert sich um die Prozesse, Produkte, das Marketing, die Finanzierung und das Personal? Diese und noch mehr Fragen mussten beantwortet werden, um den immer wieder faszinierenden, aber klassischen Prozess von Angebot und Nachfrage zu erzeugen. Ina Schindler: „So werden nun überaus vielfältige Erfahrungen im Zusammenhang mit Wirtschaft und Beruf gesammelt. Dabei geht es bewusst um die Wahrnehmung von Verantwortung.“

Foto: Ina Schindler

Um die textilen Erzeugnisse ins rechte Licht zu rücken, hat das Team der Schülerfirma „Get nice“ ergänzend eine Choreographie einstudiert und diese während des Tages der offenen Tür gemeinsam inszeniert. Valeria meinte dazu: “Das ist schon ganz gut gelaufen, und unsere Waren sind gut angekommen. Bei unserem Verkauf, bei der FIRMes in Neunkirchen am 7. März müssen wir noch mehr auf unsere Kunden zugehen.“ Cheyenne stimmte ihr zu: „Ja, wir müssen den Kunden unsere Produktpalette und die Nachhaltigkeit, die dahintersteckt, noch besser erklären!“ Auch Cornelia Collet von der Sparkasse Neunkirchen, die die Schülerfirma an diesem Tag als Wirtschaftspatin besuchte, war begeistert von den Produkten.

Die Mädchen und Jungen der Klassenstufe 9 wollen nachhaltig wirtschaften und verfolgen Ziele im Zeichen von Fairtrade sowie GOTS. „T-Shirts, Hoodies und anderem mehr unter diesen Vorzeichen zu präsentieren, das bedeutet eine Herausforderung“, sagte Ina Schindler. Fairtrade steht für fairen Handel. In Sachen Fairtrade ist im Übrigen die Stadtverwaltung Ottweiler unterwegs und strebt die Verleihung des Fairtrade-Siegels an. GOTS steht für den Global Organic Textile Standard und ist weltweit als der führende Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien.

Foto: Ina Schindler

Für die Finanzierung der Firma unter dem Dach des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Junior GmbH geht es voran. Dieses übernahm 90 Anteilsscheine, die im Wert von 10 Euro verkauft wurden. Damit kann das Team der Juniorfirma arbeiten.

Viel Lob und konkrete konstruktive Hinweise für die weitere Prüfung der Juniorfirma gab es kurz vor Jahresschluss von Seiten des Ottweiler Bürgermeisters Holger Schäfer, der Sparkasse, vertreten mit Marion Strempel, Andreas Hübgen und Sarah Baltes sowie auch von den übrigen Besuchern der Präsentation in der Sparkasse Neunkirchen.

Zu Gast in der Sparkasse war stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schülerfirma der Vorstand der Juniorfirma, geleitet von Samuel Acar. Tobias Waiz und Leon Mehmetaj kümmern sich um die Produktion und die Organisation. Die Technik ist Daniel Dillmanns Sache. Fürs Personal ist Lenz Neufang verantwortlich. Schulleitung, das Lehrerkollegium, sowie Mitschüler und auch die Eltern unterstützen das junge Unternehmen tatkräfig.

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