Tag der Organ­spen­de 2022

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    Blidquelle: Staatskanzlei/SM
    Blidquelle: Staatskanzlei/SM

    Minis­ter­prä­si­den­tin Anke Reh­lin­ger und Gesund­heits­mi­nis­ter Dr. Magnus Jung unter­stüt­zen die Akti­on „Stei­ne für Organspende“

    Bewusst­sein für die Bedeu­tung von Organ­spen­de schaf­fen: Das ist das Ziel der Akti­on „Stei­ne für Organ­spen­de“. Sie fin­det vor dem Hin­ter­grund des bun­des­wei­ten Tages der Organ­spen­de am 4. Juni statt. Die Akti­on „Stei­ne für Organ­spen­de“ will nicht nur Betrof­fe­nen, son­dern auch Unter­stüt­ze­rin­nen und Unter­stüt­zern von Organ­spen­de die Mög­lich­keit geben, das The­ma in die Öffent­lich­keit zu tra­gen und für Organ­spen­de zu werben.

    Jeder kann Teil der Akti­on wer­den: Stein suchen, anma­len oder beschrif­ten und anschlie­ßend bei einem Spa­zier­gang gut sicht­bar aus­le­gen. Die bemal­ten Stei­ne sol­len dabei in irgend­ei­ner Form einen Bezug zu Organ­spen­de her­stel­len. Die Idee zur Akti­on „Stei­ne für Organ­spen­de“ kommt von Mar­tin G. Mül­ler aus Saar­brü­cken. Mül­ler ist selbst seit 1979 auf Dia­ly­se­be­hand­lun­gen ange­wie­sen und hat bereits zwei­mal Nie­ren­trans­plan­ta­tio­nen erhal­ten. Über sein gro­ßes Netz­werk in den sozia­len Medi­en und sei­nem Inter­net­por­tal „Spek­trum Dia­ly­se“ hat er die Akti­on bun­des­weit initi­iert. Am Diens­tag, 31. Juni, stell­te Mül­ler sei­ne Akti­on im Rah­men eines Besuchs bei Minis­ter­prä­si­den­tin Anke Reh­lin­ger und Gesund­heits­mi­nis­ter Dr. Magnus Jung vor.

    Blidquelle: Staatskanzlei/SM
    Blid­quel­le: Staatskanzlei/SM

    Minis­ter­prä­si­den­tin Anke Reh­lin­ger erklärt: „Organ­spen­de ret­tet Leben – aller­dings ist vie­len Men­schen nicht bewusst, dass sie selbst ein­mal auf ein Organ ange­wie­sen sein könn­ten. Die bewuss­te Ent­schei­dung dazu, selbst Organ­spen­der zu wer­den, tref­fen vie­le von uns erst, wenn Fami­li­en­mit­glie­der oder Bekann­te betrof­fen sind. Die Akti­on trägt das The­ma in die Öffent­lich­keit und hilft, für die Bedeu­tung von Organ­spen­de zu sensibilisieren.“

    „Das Saar­land kann für die Jah­re 2020 und 2021 jeweils mehr als 20 Organ­spen­der ver­zeich­nen. Das ist im Bun­des­ver­gleich zwar ein gutes Ergeb­nis, aber trotz­dem war­ten nach wie vor vie­le Men­schen im Saar­land auf eine Organ­spen­de. Ich bit­te daher alle Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der, die Ent­schei­dung für oder gegen eine Organ­spen­de bewusst zu tref­fen und ent­spre­chend zu doku­men­tie­ren, bei­spiels­wei­se in Form eines Organ­spen­de­aus­wei­ses. Die Doku­men­ta­ti­on der Ent­schei­dung schafft Klar­heit (bspw. für die behan­deln­den Ärz­te) und ent­las­tet auch Ange­hö­ri­ge“, betont Gesund­heits­mi­nis­ter Dr. Magnus Jung.

    Initia­tor der Akti­on Mar­tin G. Mül­ler erläu­tert die Moti­va­ti­on hin­ter der Akti­on: „Die Stei­ne machen mehr­fach auf das The­ma Organ­spen­de auf­merk­sam: Beim Erstel­len der Stei­ne und beim Auf­fin­den durch eine unbe­tei­lig­te Per­son. Die Stei­ne tra­gen die Bot­schaft auf ihrer Wan­der­schaft so ste­tig wei­ter. Die Akti­on soll Bür­ge­rin­nen und Bür­ger anre­gen, sich mit dem The­ma Organ­spen­de aktiv aus­ein­an­der­zu­set­zen und ihre ganz per­sön­li­che wie pri­va­te Ent­schei­dung zu tref­fen. Jeder Stein ist ein Freund, der für die Men­schen, die auf eine Organ­spen­de war­ten, kämpft. Eine Organ­spen­de ist ein groß­ar­ti­ges Geschenk – eine Chan­ce auf ein neu­es Leben.“

    Die Stei­ne, die Anke Reh­lin­ger und Magnus Jung im Rah­men des Tref­fens mit Mar­tin Mül­ler gemein­sam nie­der­leg­ten, hat die nord­rhein-west­fä­li­sche Stein­künst­le­rin Elke Ker­ke­ring gestal­tet. Sie hat vor vier Jah­ren selbst eine Organ­spen­de erhalten.

    Mehr Infor­ma­tio­nen zu Mar­tin G. Mül­ler und der Akti­on „Stei­ne für Organ­spen­de“ unter: www.spektrum-dialyse.de.