Samstag, 8. Oktober 2022
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    Bun­des­rat for­dert wei­te­re För­de­rung von Sprachkitas

    Einem ent­spre­chen­den Ent­schlie­ßungs­an­trag des Saar­lan­des schlos­sen sich im Bun­des­rat alle ande­ren Bun­des­län­der an. Minis­ter­prä­si­den­tin Anke Reh­lin­ger hat­te in ihrer Rede vor der Län­der­kam­mer ein­dring­lich dafür gewor­ben: „Das Bun­des­pro­gramm Sprach-Kitas ist ein erfolg­rei­ches Pro­gramm für ein äußerst wich­ti­ges The­ma. Alle Län­der sind sich einig: Das muss fort­ge­führt wer­den. Kin­der soll­ten unse­re Spra­che ler­nen, das ist für den Bil­dungs­er­folg unglaub­lich rele­vant. Gera­de, weil der­zeit vie­le Kin­der bei uns sind, die vor dem Krieg in der Ukrai­ne flie­hen muss­ten, ist es beson­ders wich­tig. Denn Spra­che ist der Schlüs­sel zur Welt“, sag­te Minis­ter­prä­si­den­tin Reh­lin­ger. Das Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um argu­men­tiert, die Län­der müss­ten die­se Finan­zie­rung über­neh­men oder aus ande­ren Bun­des­mit­teln finan­zie­ren. Das Bun­des­pro­gramm hat ein Volu­men von 200 Mil­lio­nen Euro bundesweit. 

    Für das Saar­land geht es dabei um einen jähr­li­chen Betrag von rund 1,8 Mio. Euro. Bil­dungs- und Kul­tur­mi­nis­te­rin Chris­ti­ne Strei­chert-Cli­vot begrüßt den Beschluss des Bun­des­ra­tes: „Der ein­stim­mi­ge Beschluss des Bun­des­ra­tes ist ein unmiss­ver­ständ­li­ches Signal an den Bund, das erfolg­rei­che und wich­ti­ge Pro­gramm im Sin­ne der Kin­der und der enga­gier­ten Fach­kräf­te in den Kitas fortzuführen.“ 

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