Donnerstag, 6. Oktober 2022
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    Voll­stän­dig Volkspartei

    Les­ben und Schwu­le in der Uni­on wer­den offi­zi­el­le Par­tei­or­ga­ni­sa­ti­on der CDU Deutschlands!

    Der LSU Bundesvorstand mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst am Parteitagsstand der LSU nach Verkündung des Abstimmungsergebnisses - © LSU
    Der LSU Bun­des­vor­stand mit NRW-Minis­ter­prä­si­dent Hen­drik Wüst am Par­tei­tags­stand der LSU nach Ver­kün­dung des Abstim­mungs­er­geb­nis­ses — © LSU

    Die LSU hat damit künf­tig auch ein Antrags- und Rede­recht auf Par­tei­ta­gen und ist mit ihrem Bun­des­vor­sit­zen­den im CDU-Bun­des­vor­stand sowie mit ihren Lan­des­vor­sit­zen­den in den CDU-Lan­des­vor­stän­den ver­tre­ten und kann somit direk­te­ren Ein­fluss auf LSBTI-poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen der Par­tei neh­men. Der Pro­zess der Aner­ken­nung der LSU als offi­zi­el­le Par­tei­or­ga­ni­sa­ti­on wur­de noch unter der frü­he­ren CDU-Vor­sit­zen­den Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er ein­ge­lei­tet. Weil dafür eine Ände­rung der Sat­zung der CDU not­wen­dig war, in der die offi­zi­el­len inner­par­tei­li­chen Ver­ei­ni­gun­gen und ange­führt sind, konn­te dies nur durch einen Par­tei­tags­be­schluss geän­dert wer­den. Kramp-Kar­ren­bau­er hat­te u. a. dafür eine Struk­tur- und Sat­zungs­kom­mis­si­on ein­ge­setzt. Eigent­lich wäre die Aner­ken­nung der LSU auch schon frü­her wor­den, jedoch konn­te in den letz­ten zwei­ein­halb Jah­ren pan­de­mie­be­dingt kein Prä­senz­par­tei­tag statt­fin­den. Beschlüs­se von Anträ­gen, ins­be­son­de­re sol­che die die Sat­zung ändern, muss­ten daher immer wie­der ver­scho­ben werden.

    Mit Beschluss­emp­feh­lung des CDU-Bun­des­vor­stands war es nun aber end­lich soweit. Am Frei­tag­abend haben rund tau­send Par­tei­tags­de­le­gier­te nahe­zu ein­stim­mig für den inner­par­tei­li­chen Sta­tus der LSU  und des RCDS (Ring Christ­lich-Demo­kra­ti­scher Stu­den­ten) als sog. Son­der­or­ga­ni­sa­tio­nen gestimmt. In der LSU enga­gie­ren sich bun­des­weit in vie­len Lan­des- und Kreis­ver­bän­den CDU-Mit­glie­der, die sich inner­halb der Uni­on für die Anlie­gen von Les­ben, Schwu­len, Bise­xu­el­len, Trans und inter­ge­schlecht­li­chen Men­schen (LSBTI) ein­set­zen. Sie sind damit ein Bin­de­glied zwi­schen der quee­ren Com­mu­ni­ty und der CDU als größ­ter Volks­par­tei Deutschlands.

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