Donnerstag, 6. Oktober 2022
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    Minis­ter­prä­si­den­tin Anke Reh­lin­ger gra­tu­liert den Preis­trä­ge­rin­nen und ‑trä­gern des Deutsch-Fran­zö­si­schen Jour­na­lis­ten­prei­ses und des Gro­ßen Deutsch-Fran­zö­si­schen Medi­en­prei­ses 2022

    Den Dia­log zwi­schen Frank­reich und zu för­dern und grenz­über­schrei­ten­de Bezie­hun­gen zu ver­tie­fen: Das ist das Ziel des Deutsch-Fran­zö­si­schen Jour­na­lis­ten­prei­ses (DFJP), der seit 1983 jedes Jahr an Jour­na­lis­tin­nen und Jour­na­lis­ten für beson­de­re Bei­trä­ge zu deutsch-fran­zö­si­schen bzw. The­men ver­lie­hen wird.

    Anke gra­tu­lier­te den dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­gern bei der Fei­er­stun­de, die am Mitt­woch, 6. Juli, in Paris statt­fand. Die Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger des Deutsch-Fran­zö­si­schen Jour­na­lis­ten­prei­ses fin­den Sie unter https://dfjp.eu/portfolio-items/preistraeger-2022/?portfolioCats=89.

    Minis­ter­prä­si­den­tin Anke Reh­lin­ger wür­dig­te zudem die Bedeu­tung des Deutsch-Fran­zö­si­schen Jour­na­lis­ten­prei­ses: „Gera­de in Zei­ten wie die­sen, in denen die euro­päi­sche Ord­nung, aber auch die Pres­se­frei­heit, beson­ders gefähr­det sind, ist die­ser Preis Wert­schät­zung und Mahn­mal zugleich. Es ist gut und wich­tig, dass die deutsch-fran­zö­si­sche Freund­schaft gelebt wird, und sie zu leben heißt auch dar­über zu spre­chen und zu schreiben.“

    Bei der Preis­ver­lei­hung über­reich­te die Minis­ter­prä­si­den­tin auch den Gro­ßen Deutsch-Fran­zö­si­schen Medi­en­preis, eine Son­der­ka­te­go­rie des DFJP. Er wird an Per­sön­lich­kei­ten und Orga­ni­sa­tio­nen ver­ge­ben, die sich in beson­de­rer Wei­se um die euro­päi­sche Ver­stän­di­gung ver­dient gemacht haben. In die­sem Jahr ging der Gro­ße Deutsch-Fran­zö­si­sche Medi­en­preis an Béné­dic­te Savoy und Anselm Kie­fer. Béné­dic­te Savoy ist Kunst­his­to­ri­ke­rin und Pro­fes­so­rin für Kunst­ge­schich­te der an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Ber­lin. Sie forscht und unter­rich­tet ins­be­son­de­re zu Kunst­raub und Beu­te­kunst. Sie erhält den Gro­ßen Deutsch-Fran­zö­si­schen Medi­en­preis 2022 für ihre welt­weit beach­te­te For­schung und ihr Enga­ge­ment für die Rück­ga­be von erbeu­te­ten Kunst­wer­ken an die Her­kunfts­län­der, dar­un­ter ins­be­son­de­re Kunst­wer­ke frü­he­rer fran­zö­si­scher Kolo­nien in Afri­ka. Anselm Kie­fer ist ein deut­scher Maler und Bild­hau­er. Er zählt zu den bekann­tes­ten und erfolg­reichs­ten deut­schen Künst­lern nach dem Zwei­ten Welt­krieg und wird in der gan­zen Welt geschätzt. 

    „Der Gro­ße Deutsch-Fran­zö­si­sche Medi­en­preis hat beson­de­re Strahl­kraft, denn er das Enga­ge­ment um die deutsch-fran­zö­si­schen Bezie­hun­gen ganz unab­hän­gig von sei­ner Form“, so die Minis­ter­prä­si­den­tin wei­ter. „Bei Béné­dic­te Savoy ist es ihr uner­müd­li­cher Ein­satz um ver­lo­re­ne und ent­wen­de­te fran­zö­si­sche Kunst­ge­gen­stän­de und damit ein Stück Ver­söh­nung; bei Anselm Kie­fer ist es die viel­sei­ti­ge künst­le­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung mit einem dunk­len Teil der deutsch-fran­zö­si­schen Geschich­te, der sich nicht wie­der­ho­len darf. Die Aus­zeich­nung mit dem Deutsch-Fran­zö­si­schen Medi­en­preis ist mehr als verdient“.

    Hin­ter­grund

    Der Deutsch-Fran­zö­si­sche Jour­na­lis­ten­preis (DFJP) wur­de 1983 zum 20. Jubi­lä­um des Ély­sée-Ver­tra­ges zwi­schen und Frank­reich ins Leben geru­fen. Er gehört heu­te zu den wich­tigs­ten Medi­en­prei­sen in Euro­pa; Mit­glie­der sind das Deutsch­land­ra­dio, Zwei­tes Deut­sches Fern­se­hen (ZDF), Fran­ce Télé­vi­si­ons, ARTE, Deut­sche Wel­le (DW), Fran­ce Médi­as Mon­de, Le Répu­bli­cain Lor­rain, Deut­sches Städ­te-Net­work (DSN), Radio Fran­ce, Saar­brü­cker Zei­tung, Goog­le Deutsch­land GmbH, SaarLB, Kalo­di­on GmbH, Gus­tav-Stre­se­mann-Insti­tut (GSI), Deutsch-Fran­zö­si­sches Jugend­werk (DFJW), Deutsch-Fran­zö­si­sche Hoch­schu­le (DFH), Fon­da­ti­on Robert Schu­man, die Stif­tung Gens­ha­gen sowie feder­füh­rend der Rund­funk (SR).

    Quelle:

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