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Saarbrücken
Gegen ein Böllerverbot:

Nach Über­grif­fe auf Ein­satz­kräf­te: Jun­ge Freie Wäh­ler Saar for­dern har­te Stra­fen gegen Kriminelle

Wir sind über die Übergriffe in der Silvesternacht gegenüber Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst in Deutschland empört.

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Wir sind über die Über­grif­fe in der Sil­ves­ter­nacht gegen­über Ein­satz­kräf­ten von Feu­er­wehr, Poli­zei und Ret­tungs­dienst in Deutsch­land empört. Auch im Saar­land wur­den Feu­er­wehr­kräf­te durch Fei­ern­de bei Lösch­ar­bei­ten behin­dert und eine Poli­zis­tin Opfer eines Bis­ses. Der jüngs­te Vor­fall, bei dem eine Ret­tungs­sa­ni­tä­te­rin in Nun­kir­chen durch einen Ran­da­lie­rer ange­grif­fen und ver­letzt wur­de macht uns sprach­los. Die­se Angrif­fe dür­fen nicht ohne Kon­se­quen­zen blei­ben. Wir sagen klar: „Nein zu Gewalt gegen Einsatzkräfte!”.

Die Jun­gen Freie Wäh­ler im Saar­land spre­chen sich gegen ein gefor­der­tes Böl­ler­ver­bot aus. Seit Jahr­hun­der­ten ist Feu­er­werk an Sil­ves­ter Tra­di­ti­on und somit kein neu­er Brauch. Des­halb setz­ten wir auf Eigen­ver­ant­wort­lich und wol­len uns das Feu­er­werk an Sil­ves­ter nicht ver­bie­ten las­sen. Statt die Dis­kus­si­on um ein Böl­ler­ver­bot anzu­fech­ten, soll­ten die Poli­ti­ker über das eigent­li­che Pro­blem spre­chen. Nicht Böl­ler sind das Pro­blem, son­dern die feh­len­de Straf­ver­fol­gung und Inte­gra­ti­ons­lü­cke. Mit einem bun­des­wei­ten Böl­ler­ver­bot bekämpft man das eigent­li­che Pro­blem nicht.

Täter, die vor Ret­tungs­kräf­te und Beam­te nicht abschre­cken und die­se angrei­fen, leh­nen den Rechts­staat ab. Wer den Rechts­staat ablehnt, der muss die vol­le Här­te des Geset­zes abbe­kom­men. Die Sicher­heit der Ein­satz­kräf­te muss gene­rell gewähr­leis­tet sein. „Wir for­dern, dass das Straf­maß bei tät­li­chen Atta­cken auf Ein­satz­kräf­te voll­stän­dig aus­ge­reizt wird und eine Auf­ar­bei­tung der geschei­ter­ten Migra­ti­ons­po­li­tik. Wer Ein­satz­kräf­te im Dienst angreift, greift uns alle an. Wei­ter­hin for­dern wir die Ret­tungs­kräf­te mit ent­spre­chen­der Kame­ra­tech­nik aus­zu­stat­ten, um die Über­füh­rung von Tätern zu erleich­tern“ so der Lan­des­vor­sit­zen­de der Jun­gen Frei­en Wäh­ler Saar­land, Bran­don Lee Posse.

Quelle:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - JFW Saar

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