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Der Närrisch-Europäischem Förderpreis ging 2022 an....

Dr. Joa­chim Wüst mit dem När­risch-Euro­päi­schem För­der­preis ausgezeichnet.

Dr. Joachim Wüst knüpfte neben seinen Aufgaben im Festkomitee Kölner Karneval intensive Bande unter anderem in die Niederlande und nach Belgien.

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När­risch-Euro­päi­scher För­der­preis: Beson­de­re Ehrung im EU-Parlament

Der ehe­ma­li­ge Fest­ko­mi­tee-Vize­prä­si­dent Dr. Joa­chim Wüst ist im EU-Par­la­ment in Brüs­sel mit dem När­risch-Euro­päi­schen För­der­preis aus­ge­zeich­net wor­den. Damit wür­dig­te die När­ri­sche Euro­päi­sche Gemein­schaft (NEG) die deut­schen und län­der­über­grei­fen­den kar­ne­va­lis­ti­schen Akti­vi­tä­ten des Köl­ners. In sei­nen Funk­tio­nen im Fest­ko­mi­tee und als #Prä­si­dent der Gros­sen Köl­ner Kar­ne­vals­ge­sell­schaft hielt Wüst über Jahr­zehn­te hin­weg immer engen Kon­takt zu inter­na­tio­na­len Kar­ne­vals­or­ga­ni­sa­tio­nen – vor allem in den Nie­der­lan­den und in Bel­gi­en und sogar im bra­si­lia­ni­schen Rio de Janeiro.

Die Prä­si­den­tin der NEG, Petra Mül­ler, hob in Ihrer Lau­da­tio die inter­na­tio­na­len Bezie­hun­gen her­vor, die Dr. Joa­chim Wüst neben sei­nem Wir­ken im #Köl­ner­Kar­ne­val immer wie­der mit Leben gefüllt habe: „Mit die­sem Preis zei­gen wir unse­re #Dank­bar­keit für ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für das #Kul­tur­gut Fasching- Fast­nacht-Kar­ne­val in Euro­pa. Nar­re­tei bringt die Men­schen zusam­men und ist bunt wie Euro­pa selbst. Dafür braucht es Men­schen, die sich enga­gie­ren, Men­schen, wie Joa­chim Wüst.“ So gibt es zum Bei­spiel eine enge Ver­bin­dung zur Kar­ne­vals­ge­sell­schaft „De Marot­te Sit­tard” in den Nie­der­lan­den, die bereits 2001 in der Aus­stel­lung „Hei­ter bis wol­kig“ in Bonn und Ams­ter­dam gewür­digt wur­de. Die Gros­se Köl­ner hat mit die­ser Gesell­schaft eine enge Part­ner­schaft, da sie nach dem 2. Welt­krieg eine der ers­ten Ver­bin­dun­gen zwi­schen deut­schen und nie­der­län­di­schen Kar­ne­va­lis­ten war. Im bel­gi­schen Kel­mis ist der Sit­zungs­lei­ter der Fern­seh­sit­zun­gen in der ARD eben­falls eine fes­te Grö­ße: Er prä­sen­tier­te beim „Köl­schen Ovend” #Kar­ne­vals­künst­ler aus sei­ner Hei­mat­stadt und brach­te so ein Stück jeckes köl­sches Brauch­tum nach Belgien.

Sabi­ne Ver­he­yen, Vor­sit­zen­de im EU-Kul­tur­aus­schuss und Schirm­her­rin der När­ri­schen Euro­päi­schen Gemein­schaft freu­te sich über die­sen regen Aus­tausch über alle inner­eu­ro­päi­schen Gren­zen hin­weg: „Der Kar­ne­val ist wich­tig für unse­re #Gesell­schaft, weil er Men­schen zusam­men­bringt. Er ist aber auch ein Kon­tra­punkt für die Macht und für die #Poli­tik. Vie­len Dank an Dr. Joa­chim Wüst, der sich in her­aus­ra­gen­der Wei­se ehren­amt­lich für die­ses #Brauch­tum engagiert.“

Fest­ko­mi­tee-Prä­si­dent Chris­toph Kuckel­korn freu­te sich über die #Ehrung des lang­jäh­ri­gen Fest­ko­mi­tee-Vor­stands­mit­glie­des: „Joa­chim Wüst ist ein #Kar­ne­va­list durch und durch: Des­we­gen haben wir ihn für die­sen Ehren­preis vor­ge­schla­gen. Neben sei­nen Tätig­kei­ten als Vize­prä­si­dent und Jus­ti­zi­ar des Fest­ko­mi­tees und zeit­wei­se auch als Geschäfts­füh­rer der Gemein­nüt­zi­gen Gesell­schaft des Köl­ner Kar­ne­vals mbH ist er mit Leib und See­le Pro­gramm­ge­stal­ter für die Ver­an­stal­tun­gen des Fest­ko­mi­tees. Hier ist er nicht nur Sit­zungs­lei­ter, son­dern sorgt immer wie­der auch mit Gesangs­ein­la­gen für Stim­mung. Die­se Urfreu­de am #Kar­ne­val hat sich in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten auch auf Kar­ne­va­lis­ten in ande­ren Län­dern übertragen.”

Bei der Ehrung im #EUPar­la­ment waren neben der Fami­lie von Dr. Joa­chim Wüst und Ver­tre­tern der Gros­sen Köl­ner und des Fest­ko­mi­tees auch inter­na­tio­na­le Kar­ne­va­lis­ten vor Ort. Für die musi­ka­li­sche Beglei­tung sorg­te der köl­sche Mund­art-Künst­ler J.P. Weber.

Quelle:

Närrische Europäische Gemeinschaft

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