Freitag, 7. Oktober 2022
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    Ver­kehrs­un­fall mit Flucht in Bachem

    Land­kreis Mer­zig-Wadern (ots)

    Am Sams­tag, den 10.09.2022, kam es um 00:06 Uhr in der Pro­vin­zi­al­stra­ße in Los­heim am See (Bachem) zu einem Ver­kehrs­un­fall, bei wel­chem der Fahr­zeug­füh­rer eines VW Golf auf die Gegen­fahr­spur geriet und mit einem am Fahr­bahn­rand gepark­ten Dacia kol­li­dier­te. Die Hal­te­rin des gepark­ten Fahr­zeu­ges wur­de auf das Unfall­ge­sche­hen auf­merk­sam und alar­mier­te die Poli­zei, wäh­rend der männ­li­che Unfall­ver­ur­sa­cher aus sei­nem Pkw aus­stieg. Noch wäh­rend die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Nord­saar­land sich auf Anfahrt zum Unfall­ort befan­den, wur­de der Unfall­ver­ur­sa­cher von eben jenem durch einen wei­te­ren vor Ort erschie­nen Pkw abge­holt und ent­fern­te sich somit uner­laubt, da die Fest­stel­lung sei­ner Per­so­na­li­en noch nicht erfol­gen konn­te. Nur durch den Umstand, dass das Kenn­zei­chen des Pkw, mit wel­chem der Unfall­ver­ur­sa­cher abge­holt wur­de, durch Unfall­zeu­gen kor­rekt abge­le­sen wer­den konn­te, war es den ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten mög­lich, die­sen Pkw an der Hal­ter­an­schrift aus­fin­dig zu machen. An dem Anwe­sen in Los­heim am See wur­de den Beam­ten jedoch trotz offen­kun­di­ger Anwe­sen­heit von Per­so­nen nicht geöff­net. Auf Anord­nung der Staats­an­walt­schaft erfolg­te daher eine Durch­su­chung des Anwe­sens, das durch eine unver­schlos­se­ne Kel­ler­tür betre­ten wer­den konn­te. Die Durch­su­chung führ­te zum Antref­fen einer männ­li­chen Per­son, auf wel­che die zuvor von den Unfall­zeu­gen abge­ge­be­ne Per­so­nen­be­schrei­bung zutref­fend war.

    Dem ver­mut­li­chen Unfall­ver­ur­sa­cher, der die Tat­be­ge­hung bestritt, wur­de auf­grund des Ver­dachts, dass er unter dem Ein­fluss von Alko­hol oder Betäu­bungs­mit­tel ste­hen könn­te, eine Blut­pro­be durch einen hin­zu­ge­ru­fe­nen Arzt entnommen.

    Der Pkw des Beschul­dig­ten wur­de zum Zwe­cke der Durch­füh­rung einer Spu­ren­su­che sicher­ge­stellt. Glei­ches erfolg­te mit der Klei­dung des Beschul­dig­ten, die die­ser zum Zeit­punkt des Unfal­les trug. Auch der Pkw der Geschä­dig­ten muss­te abge­schleppt wer­den, da die­ser nicht mehr fahr­be­reit war. Der Sach­scha­den beläuft sich schät­zungs­wei­se auf 10.000,00EUR

    An den Maß­nah­men waren Beam­te der Poli­zei­in­spek­tio­nen Nord­saar­land und Mer­zig sowie der Hun­de­staf­fel beteiligt.

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