Betrun­ke­ner greift Poli­zis­ten an

    Völklingen-Lauterbach (ots)

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    Symbolfoto - © Pixabay
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    Zu einem tät­li­chen Angriff gegen Poli­zei­be­am­te kam es am frü­hen Diens­tag­abend in einem Kran­ken­trans­port­wa­gen auf der geplan­ten Fahrt von Lau­ter­bach ins Knapp­schafts­kli­ni­kum nach Sulz­bach. Zunächst mel­de­te sich ein stark alko­ho­li­sier­ter Mann bei der Poli­zei und for­der­te für sich einen Kran­ken­wa­gen. Kurz dar­auf mel­de­te sich die Besat­zung des Kran­ken­wa­gens und bat um poli­zei­li­che Unter­stüt­zung , da der offen­sicht­lich stark betrun­ke­ne Mann (2,99 Pro­mil­le) sich sehr unko­ope­ra­tiv zeigte. 

    Nach­dem die Poli­zei­be­am­ten vor Ort ein­ge­trof­fen waren beru­hig­te sich der 44-jäh­ri­ge Mann und nahm wie­der im Kran­ken­wa­gen Platz. Auf der Fahrt in die Kli­nik muss­te der Kran­ken­wa­gen jedoch mehr­fach anhal­ten, da der 44-Jäh­ri­ge immer wie­der den Sicher­heits­gurt ableg­te. Um den Trans­port ins Kran­ken­haus ohne Zwi­schen­fäl­le durch­füh­ren zu kön­nen, stie­gen nun zwei Beam­te in den Kran­ken­wa­gen, um den 44-Jäh­ri­gen zu beru­hi­gen. Die­ser leg­te jedoch zuse­hends ein immer aggres­si­ve­res Ver­hal­ten an den Tag und schlug plötz­lich einem Beam­ten unver­mit­telt gegen den Kehlkopf. 

    Im wei­te­ren Ver­lauf des Angriffs schlug und trat er nach den Ein­satz­kräf­ten. Zunächst gelang es den Beam­ten nicht, den Mann unter Kon­trol­le zu brin­gen. Erst durch den Ein­satz des Tasers (Distanz-Elek­tro­im­puls­ge­rät) war es mög­lich, den Angriff des 44-Jäh­ri­gen zu been­den. Die­ser wur­de im Anschluss nach ärzt­li­cher Begut­ach­tung dem Poli­zei­ge­wahr­sam der Poli­zei­in­spek­ti­on Völk­lin­gen zuge­führt. Bei dem Ein­satz wur­de ein Beam­ter leicht ver­letzt. Gegen den 44-Jäh­ri­gen wur­den ent­spre­chen­de Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Nach sei­ner Aus­nüch­te­rung konn­te der die Dienst­stel­le wie­der verlassen.