Donnerstag, 6. Oktober 2022
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Saarbrücken
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    Wald an der L112 brennt auf einer Fläche von 1,5 Hektar

    Am Frei­tag­mit­tag brann­te ein größeres Waldstück zwi­schen Merch­wei­ler und Bild­stock. Aus dem Land­kreis Neu­kir­chen und dem Saarbrücken waren rund 100 Kräfte meh­re­re Stun­den vor Ort im Einsatz.

    Die Feu­er­weh­ren aus Merch­wei­ler, Neun­kir­chen, Bild­stock und Fried­richts­thal wur­den am gegen 13 Uhr zu einem Wald­brand an der L112 zwi­schen Merch­wei­ler und Bild­stock alar­miert. Beim Ein­tref­fen der ers­ten Kräfte, wütete das Feu­er bereits auf einer größeren Fläche im Unter­holz. Kreis­brand­in­spek­teur Micha­el Sies­lack übernahm die Ein­satz­lei­tung vor Ort und koor­di­nier­te die rund 100 ange­for­der­ten Einsatzkräfte aus dem Land­kreis Neun­kir­chen und dem Regio­nal­ver­band Saarbrücken.

    Im Ver­lauf des Ein­sat­zes brei­te­te sich das Feu­er auf einer Fläche von ins­ge­samt 1,5 Hekt­ar, in einem schwer zugänglichen Gelände, aus. Die Einsatzkräfte star­te­ten einen mas­si­ven Löschangriff, um den Brand unter Kon­trol­le zu bekom­men. Da das Gelände schwer ein­seh­bar war und um eine bes­se­re Übersicht der Ein­satz­stel­le zu erlan­gen, wur­den Droh­nen von den Feu­er­weh­ren Illin­gen und Völklingen ange­for­dert. Die abge­le­ge­ne Lage der Ein­satz­stel­le erschwer­te den Ein­satz noch wei­ter. Um eine sta­bi­le Löschwasserversorgung gewährleisten zu können, muss­te im Lau­fe des Ein­sat­zes eine Was­ser­ver­sor­gung über mehr als 2 Kilo­me­ter auf­ge­baut wer­den. Nach ins­ge­samt 3 Stun­den war das Feu­er unter Kon­trol­le und die Nachlöscharbeiten konn­ten begin­nen. Die Einsatzkräfte benetz­ten den Boden flut­ar­tig mit einem spe­zi­el­len Netz­mit­tel und bra­chen die ver­brann­ten Holzstämme mit Äxten auf um ein erneu­tes Auf­flam­men von Glut­nestern zu ver­hin­dern. Am späten Abend konn­ten dann auch die letz­ten der über 20 Ein­satz­fahr­zeu­ge einrücken.

    Im Ein­satz waren 22 Fahr­zeu­ge und knapp 100 Einsatzkräfte von Feu­er­wehr, Deut­schem Roten Kreuz und Polizei.

    Mit Ein­satz­en­de geht die Arbeit der Feu­er­weh­ren wei­ter, da die Ein­satz­be­reit­schaft der Fahr­zeu­ge wie­der­her­ge­stellt wer­den muss. Das bedeu­tet für die vie­len ehren­amt­li­chen Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, dass Schläuche gerei­nigt, Mate­ri­al geprüft und ggf. aus­ge­tauscht, Aggre­ga­te und Fahr­zeu­ge betankt und Ein­satz­klei­dung gewa­schen wer­den müssen.

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