Frauke Eckhardt, Mirjam Elburn, Martin Fell und Ida Kammerloch vertreten Saarbrücken

Zur 14. Ausgabe des Robert Schuman Kunstpreises zeigen die Künstlerinnen und Künstler Frauke Eckhardt, Mirjam Elburn, Martin Fell und Ida Kammerloch ab Donnerstag, 21. November, ihre Arbeiten in den Ausstellungshäusern Villa Vauban und Cercle Cité in Luxemburg Stadt. Sie repräsentieren die Landeshauptstadt Saarbrücken als eine von vier beteiligten Städten. Nominiert sind insgesamt 16 Künstlerinnen und Künstler der Großregion. Der Kunstpreis Robert Schuman ist mit 10.000 Euro dotiert. Wer den Kunstpreis Robert Schuman 2019 gewinnt, wird am Tag der Ausstellungseröffnung am 21. November bekanntgegeben.

Mit Frauke Eckhardt, Mirjam Elburn, Martin Fell und Ida Kammerloch haben die Kuratorinnen Dr. Andrea Jahn, Direktorin der Stadtgalerie Saarbrücken, und die Kunstwissenschaftlerin Kamila Kolesniczenko zum zweiten Mal Künstlerinnen und Künstler nominiert, die mit ihren Arbeiten die Vielfalt der saarländischen Kunstlandschaft, aber auch das Spektrum zeitgenössischer Medien-, Klang- und Installationskunst widerspiegeln.

Die ausgewählten Kunstschaffenden arbeiten nicht nur mit der Architektur der jeweiligen Ausstellungsorte, sie beziehen auch den Außenraum und das Publikum mit ein: Die Klangkünstlerin Frauke Eckhardt (geb. 1968 in Frankfurt a. M.) fordert mit ihren interaktiven Klangskulpturen Interessierte dazu auf, selbst mit einer Performance aktiv zu werden. Die Rauminstallation von Mirjam Elburn (geb. 1976 in Siegen) konfrontiert Besucherinnen und Besucher mit den intimsten Spuren des Menschen, was zugleich faszinierend und befremdlich wirken kann. Die Autostereogramme des Multimediakünstlers Martin Fell (geb. 1985 in Völklingen) laden Betrachterinnen und Betrachter dazu ein, genauer hinzuschauen und Sehgewohnheiten zu hinterfragen. Ida Kammerloch (geb. 1991 in Ischewsk, Russland) präsentiert in ihrer Installation individuellen und kollektiven Voyeurismus als ein Resultat der digitalen Bildproduktion und -reproduktion in sozialen Netzwerken.

Hintergrund

Der Robert Schuman Kunstpreis wird seit 1991 von den Städten der QuattroPole – Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier – zur Förderung des regionalen zeitgenössischen Kunstschaffens abwechselnd verliehen. Jeweils vier Künstlerinnen und Künstler werden von den Kuratorinnen und Kuratoren ihrer Städte ausgewählt, um ihre Stadt/Region zu vertreten. Die 13. Ausgabe des Preises 2017/18 in Metz gewann der Saarbrücker Künstler Thilo Seidel.

Neben den Luxemburger Künstlerinnen und Künstlern Aline Bouvy, Laura Mannelli, Claudia Passeri und Eric Schumacher, kuratiert von Stilbé Schroeder, zeigen auch die Metzer Anaïs Marion, Marceau Pensato, Émilie Pierson und Thibaud Schneider, kuratiert von Marc Aufraise ihre Arbeiten in Luxemburg. Stephan Backes, Werner Bitzigeio, Bettina Ghasempoor und Judith Leinen, kuratiert von Bettina Leuchtenberg, vertreten die Stadt Trier.

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