ZKE informiert über richtigen Umgang mit Haushaltsabfällen

Haushaltsabfälle
Foro: (c) Pixabay

 Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) hat unter www.zke-sb.de/corona Informationen und Regeln zum richtigen Umgang mit Abfällen in privaten Haushalten während der Corona-Pandemie zusammengestellt.
 
ZKE-Werkleiterin Simone Stöhr: „Die Vorgaben orientieren sich an Handlungsempfehlungen des Bundesumweltministeriums sowie des Robert Koch-Instituts (RKI) und geben Bürgerinnen und Bürgern eine wichtige Hilfestellung bei der Müllentsorgung. Sie beugen der Verbreitung von Krankheitserregern vor, dienen dem Schutz des ZKE-Personals und helfen dem ZKE dabei, eine geregelte Müllabfuhr und Abwasserentsorgung sicherzustellen.“
 
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Taschentücher, Feuchttücher und Küchenrollen sollten nicht über die Toilette entsorgt werden. Auch Medikamente oder Essensreste schädigen die Kanalisation, wenn sie in die Toilette, den Küchen- oder Badabfluss gelangen. Abfälle dieser Art gehören in den Restmüll. „Gebrauchsartikel wie Feuchttücher oder Küchenrollen können sich aufgrund ihrer Struktur nicht auflösen und verstopfen Abwasserpumpen. Sie beeinträchtigen nicht nur in Zeiten des Corona-Virus die Kanalisation. Der Arbeitsmehraufwand bindet Personalressourcen, die gerade jetzt zur Aufrechterhaltung der Abwasserinfrastruktur dringend benötigt werden“, sagt Simone Stöhr.

Der ZKE appelliert außerdem an die Bürgerinnen und Bürger, sperrige Abfälle und Wertstoffe im häuslichen Umfeld zu lagern. Die Abholung durch den ZKE sollte möglichst nur in dringenden Fällen in Anspruch genommen werden, zum Beispiel bei einem Hausverkauf oder Umzug. Nur so kann mit dem vorhandenen Personal die regelmäßige Leerung der Mülltonnen für die Bevölkerung auch weiterhin gewährleistet werden.

Entsorgung von Abfällen aus Haushalten mit Corona-infizierten Personen
Private Haushalte sollten alle anfallenden Abfälle, die eventuell mit dem Corona-Virus kontaminiert sein könnten, ausschließlich über den Restabfall (Graue Tonne) entsorgen. Diese Abfälle dürfen keinem anderen Sammelsystem wie zum Beispiel der Bio- oder Papiertonne, dem Papiercontainer oder dem Gelben Sack zugeführt werden.

Um andere Nutzer der Tonne und Müllwerker nicht zu gefährden, dürfen Abfälle nicht lose, sondern nur in stabilen, reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Säcken in die Restmülltonne gefüllt werden. Bürgerinnen und Bürger können falls notwendig mehrere Säcke ineinander verwenden. Die Säcke müssen fest verschlossen sein. Dabei ist zu beachten, dass spitze und scharfe Gegenstände in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden.

Ebenfalls ist es wichtig, keine Abfälle oder Säcke neben die Restabfalltonne zu stellen. Abfälle, die nicht in die Tonne passen, sollten sicher verpackt und für andere Personen und Tiere unzugänglich bis zur nächsten Abfuhr aufbewahrt werden. Haushalte sollten auch Papier und Glas vorübergehend zu Hause zwischenlagern und nach Ende der Quarantänezeit über die entsprechenden Depotcontainer entsorgen.
 
Der ZKE bittet außerdem darum, das Griffrohr zum Schutz der Müllwerker vor der Bereitstellung zu reinigen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.
 
Bei Einhalten dieser Verhaltensregeln ist durch die Entsorgung der Abfälle in einer Restabfalltonne und die anschließende thermische Behandlung in der Müllverbrennungsanlage eine sichere Zerstörung der Erreger gewährleistet.
 
Weitere Informationen gibt es unter www.zke-sb.de/corona.

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