Regionalverband fördert drei Betreuungsvereine

Regionalverband fördert drei Betreuungsvereine
Foto (C) Regionalverband Saarbrücken

Regionalverband fördert drei Betreuungsvereine mit über 100.000 Euro

Vereine kümmern sich um ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer

Der Regionalverband Saarbrücken fördert in diesem Jahr erneut drei anerkannte Betreuungsvereine in der Region mit über 100.000 Euro. Dies hat der Regionalverbandsausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Die Zuwendungen sollen den Betreuungsvereinen vor allem ermöglichen, sich mit Hilfe hauptamtlicher Fachkräfte um die Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter zu bemühen, diese in ihre Aufgaben einzuführen, fortzubilden und zu beraten. Außerdem soll ein ständiger Erfahrungsaustausch unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglicht werden. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo betont die gesellschaftliche Aufgabe der Betreuungsvereine: „Jeder Mensch kann in eine Situation geraten, in der er seine Angelegenheiten nicht mehr alleine regeln kann, sei es aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder des Alters. Diese Menschen zu unterstützen und sie rechtlich zu vertreten ist eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe, die viele sozial engagierte Betreuerinnen und Betreuer im Regionalverband übernehmen. Neben den Betreuungsvereinen informiert auch die Betreuungsbehörde des Regionalverbands Saarbrücken über viele Fragen zum Thema Betreuung.“

Von den unterstützten Betreuungsvereinen erhält die Fördergemeinschaft katholischer Betreuungsvereine im Regionalverband Saarbrücken e.V. rund 42.800 Euro. Mit rund 35.300 Euro fördert der Regionalverband den Betreuungsverein Saarbrücken und Saar e.V. im Diakonischen Werk an der Saar in Saarbrücken und der proMensch/ Paritätischer Betreuungsverein Saarland e.V. in Saarbrücken wird mit 22.650 Euro unterstützt. Die Betreuungsvereine werden vom Land und dem Regionalverband Saarbrücken zu je 40 Prozent gefördert. Die Mitglieder der Betreuungsvereine engagieren sich ehrenamtlich als Betreuer von Familienangehörigen und anderer Personen, für die das Vormundschaftsgericht eine Betreuerin oder einen Betreuer bestellt.

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