Planmäßige Einschränkungen im Schienenverkehr angesichts der Corona-Pandemie

Nahverkehrszug
Foto: (c) Pixabay

Aufgrund der sich weiter ausbreitenden Corona-Epidemie werden ab Montag, 23. März, weitere Veränderungen im Öffentlichen Schienenpersonenverkehr des Saarlandes notwendig. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr reagiert damit nicht nur auf das sich ausbreitende Corona-Virus, sondern auch auf die sinkende Nachfrage im ÖPNV. Es geht außerdem darum, die Belastungen des Personals zu berücksichtigen, das einen wesentlichen Teil dazu beiträgt, weiterhin ein verlässliches Angebot im ÖPNV sicherzustellen. Die Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit den Aufgabenträgern DB Regio und Vlexx vereinbart. Gemeinsames Ziel der Landesregierung und der Eisenbahnverkehrsunternehmen ist, mit den vereinbarten Ersatzfahrplänen ein stabiles und verlässliches Verkehrsangebot an allen Tagen zu gewährleisten.

Alle Züge im saarländischen Regionalverkehr verkehren daher auch ab dem 23. März nach einem regulären Fahrplan, so dass ein zwar ausgedünntes, aber stabiles Grundangebot für berufsbedingt notwendige Fahrten sichergestellt ist. Mit Ausnahme der Niedtalbahn, für die ein Schienenersatzverkehr per Bus organisiert wird, wird es auf allen Strecken mit kleinen Einschränkungen stündliche Verbindung geben. Dabei ist sichergestellt, dass alle Haltepunkte bedient werden. Expressverbindungen werden teilweise abgebaut. Soweit betrieblich möglich, fahren die Züge mit möglichst hoher Kapazität an Sitzplätzen, so dass trotz stark gesunkener Passagierzahlen ein angemessener Sitzabstand zwischen den Fahrgästen ermöglicht wird.

Konkrete Maßnahmen im saarländischen Regionalverkehr:

Im Netz von DB Regio ab Montag 23. März 2020, 00:00 Uhr:

  • Der RE 1 (Koblenz – Trier – Saarbrücken – Mannheim) verkehrt nur noch fünf Mal am Tag zwischen Trier – Saarbrücken – Mannheim
  • Der RE1 zwischen Trier und Koblenz wird eingestellt.
  • Die RB 70 (Merzig – Saarbrücken – Kaiserslautern) verkehrt nur noch zwischen Saarbrücken und Kaiserslautern.
  • Die RB 71 (Trier – Saarbrücken – Homburg) verkehrt wie bisher zwischen Trier und Homburg
  • Die bisherigen Verstärkerverkehre in der Hauptverkehrszeit auf der RB 70 und RB 71 entfallen.
  • Die S1 verkehrt wie bisher zwischen Homburg und Osterburken.
  • Die RB 77 (Dillingen – Niedaltdorf) entfällt. Stattdessen besteht Schienenersatzverkehr mit Bussen.
  • Der Fahrplan der RB 82 (Trier – Perl) wird auf einen 2-Stunden-Takt reduziert..
  • Die RB 68 (Saarbrücken – Pirmasens) verkehrt weiterhin im Stundentakt.

Im Netz der Vlexx GmbH ab Dienstag, 24.03.2020, 00:00 Uhr:

  • Der RE 3 (Saarbrücken – Mainz – Frankfurt a.M.) wird ab dem 24.03. als Regionalbahn RB 3 im Stundentakt verkehren, mit Halt an jedem Bahnhof auf dieser Strecke. Der Zug endet in Mainz. Die Weiterfahrt nach Frankfurt erfordert einen Umstieg in Bad Kreuznach oder Mainz. Es verbleiben zwei Direktverbindungen von Saarbrücken bis Frankfurt am frühen Morgen.
  • Die RB 73 (Saarbrücken – St. Wendel – Neubrücke) entfällt bis auf morgendliche Verstärkerfahrten.
  • Die RB72 (Saarbrücken – Lebach) verkehrt weiterhin im Stundentakt.
  • Die RB74 (Homburg – Illingen) verkehrt weiterhin im Stundentakt.
  • Die Verstärkerlinie RB 76 (Saarbrücken -Neunkirchen – Homburg) entfällt komplett.

Saarbahn:

Das Angebot der Saarbahn-Linie S1 der Saarbahn GmbH wurde bereits auf den Samstags-Fahrplan umgestellt.

Fahrgäste werden generell gebeten, sich vorab online zu informieren, da die Aushangfahrpläne nicht an allen Bahnhöfen kurzfristig aktualisiert werden können.Die Auskunftssysteme der Deutschen Bahn und des saarVV bilden voraussichtlich ab dem kommenden Montag 0:00 Uhr, spätestens jedoch Dienstag 0:00 Uhr die reduzierten und veränderten Fahrpläne ab. Die Ersatzfahrpläne werden auch auf den Internetseiten der vlexx GmbH und der DB Regio AG veröffentlicht. Alle für das Saarland relevanten Informationen werden auf den Internetseiten des saarVV veröffentlicht: www.saarvv.de <http://www.saarvv.de

Die Angebotseinschränkungen sind zeitlich nicht beschränkt: Sie gelten zunächst solange, bis sich durch behördliche Anordnungen die Lage ändert.

Darüber hinaus steht das Call- und Abocenter des saarVV auch für telefonische Auskünfte zur Verfügung unter 06898 – 500 4000.

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