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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr - (c) Saarland

Spatenstich Ortsumgehung Altstadt-Ost

Verkehrsministerin Anke Rehlinger hat am Freitag, 19. Februar, offiziell den Neubau der L113 „Umgehung Altstadt Ost Blieskastel“ gestartet. Die L 113 hat innerhalb des Saar-Pfalz-Kreises eine große Bedeutung für den regionalen Pendlerverkehr. Rund 9.900 Fahrzeuge benutzen sie täglich. Mit dem Bau der Umgehung Altstadt-Ost Blieskastel und auch der Erneuerung der B 423, die bereits vor einigen Jahren umgesetzt wurde, kann die Verlagerung des Verkehrs weg von der Innenstadt erreicht werden. Verkehrsministerin Anke Rehlinger: „Die Baumaßnahme hat für Blieskastel eine herausragende Bedeutung. Sie wird dadurch wesentlich attraktiver für Fußgänger und den Radverkehr. Aber nicht nur das: die entlasteten Bereiche können für städtebauliche Zwecke und Entwicklungen zurückgewonnen und genutzt werden.“ Die Gesamtkosten betragen rund 3,4 Mio. Euro - davon trägt das Land 53 Prozent und die Stadt Blieskastel 45 Prozent. Der Rest entfällt auf den Bund und das Abwasserwerk der Stadt Blieskastel. Geplant sind insgesamt acht Bauphasen. So werden u.a. der Neubau der L 113, der Neubau eines Kreisverkehrs bei den Biosphären-Stadtwerken Bliestal, die Anbindung der neuen Kreisverkehrsfläche entlang der Stadtwerke hoch zur Bliesgaustraße, sowie die Umgestaltung des Kreisverkehrsplatzes Blieskastel realisiert. Die geplante Neutrassierung der Landesstraße 113 erstreckt sich in etwa von Höhe des Gebäudes der Biosphären-Stadtwerke bis zum vorhandenen Kreisverkehrsplatz der B 423 / L 113 am Rathaus der Stadt Blieskastel. Weiterhin wird im Zuge dieser Gemeinschaftsmaßnahme auch noch die Florianstraße als sogenannte „erweiterte Umgehung“ auf einer Länge von rund 215 m umgebaut. Anvisiert ist die Verkehrsfreigabe für November 2021 – nach einer Bauzeit von rund 10 Monaten. „Bereits seit mehreren Jahrzehnten wurde untersucht, wie die Innenstadt Blieskastel vom hohen Verkehrsaufkommen durch eine Ortsumgehungsstraße entlastet werden könnte. Der aktuell anstehende Bau der „Umgehung Altstadt Ost“ stellt nun ein weiteres Puzzleteil dar, um den Verkehr aus der Innenstadt Blieskastel zu verlagern. Er ist eine Folgemaßnahme des Baus des Kreisverkehrs Blieskastel sowie der Erneuerung der Querung der Bliesaue in Richtung Webenheim, die bereits vor einigen Jahren umgesetzt wurden“, so Torsten Ebel, stellvertretender Leiter des Landesbetriebs für Straßenbau. Bernd Hertzler, Bürgermeister Blieskastel: „Das Gesicht unserer Stadt wird sich verändern, es wird ein stückweit zeitgemäßer werden. Die Altstadt soll vom fließenden Verkehr entlastet werden und somit ein lebenswerter und besuchenswerter Ort bleiben. Mobilität – und hiermit schließe ich die Radfahrer und die Fußgänger ausdrücklich mit ein – ist ein wichtiges Zukunftsthema und diesem tragen wir auch mit unserer heute beginnenden Maßnahme Rechnung.“

 

„Für uns ist der Erhalt und die Optimierung der Straßeninfrastruktur auch im Hinblick auf die Belange des Radverkehrs enorm wichtig. Mobilität und Straßenbau – Gute Straßen im Saarland - sind und bleiben sowohl in Zeiten von Corona als auch danach wichtige Aufgaben“, so Rehlinger abschließend.

Torsten Ebel - stellvertretender Leiter des Landesbetriebs für Straßenbau, Verkehrsministerin Anke Rehlinger, Thorsten Brückemeier – Peter Gross Bau, Bernd Hertzler - Bürgermeister Blieskastel

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