Content Builder

Werbung

Artikelcontent

Startseite > Feuilleton > Feuilleton > Der schnöde Mammon Geld oder das liebe Geld?

Saarland Today 2.0

Der schnöde Mammon Geld oder das liebe Geld?
Saarbruecken
11°С

Werbung

Der schnöde Mammon Geld oder das liebe Geld?
Dienstag, 23. März 2021 - 15:12
Symbolfoto

Teuerung – Umsatz - Geldnöte - Raffkes

(gew) Frühlingsgefühle – die Säfte steigen. So könnte man das Wettergebahren vor knapp 14 Tagen kommentieren. Erst Frühlingssonne, dann regnerisch, kalt, Sturm. Fröhliches Getummel draußen, jetzt Getummel in den Geschäften, die seit Monaten hatten schließen müssen. Kein Kaufrausch, aber man gewinnt den Eindruck, mancher Mitmensch/manche Mitmenschin muss erst mal wieder lernen, sich in einem Geschäftsraum, der andere Dimensionen und Raumaufteilungen als die Lebensmitteldiscounter A und L hat, zu bewegen. In Saarbrücken wurde beobachtet, dass Geschäfte ohne Maske betreten werden konnten. Verweis mal den Kunden/die Kundin des Platzes – dann kauft ja keine/r. Hauptsache, Umsatz!Privater Test kostet was | | Derzeit schießen Testzentren wie die Pilze aus dem Boden. Hier wird in Zelten, dort wird in eigens angemieteten Räumlichkeiten getestet. In St. Wendel in der Bosenbach stehen dort, wo sonst Kirmesattraktionen zu sehen sind, Zelte. Dieses Covid-Schnell-testzentrum wird von einem Privatanbieter in Kooperation mit der Kreisstadt betrieben. Drei verschiedene Tests werden angeboten: Antigen-Schnelltset (35 €), RT-PCR-Test (61,36 € plus 5 € Buchungsgebühr, Antikörper-Schnelltest ( 35 €). Für Unternehmen und Geschäftskunden sowie für Eilige ist dies die richtige Anlaufstelle. Weitere Infos unter www.schnelltestzentrum-saarland.de„Lieb Vaterland, magst ruhig sein…“ – Bergung sehr teuer | | Seit dem 14. Februar 2021, also seit genau einem Monat, liegt das so genannte Shisha-Schiff „Emfina“, einst unter dem stolzen Namen „Vaterland“ bekannt, mit Schlagseite am Willi-Graf-Ufer in Saarbrücken. Die weitere Bergung des sogenannten Pontons muss der Eigentümer vornehmen lassen – in Corona-Zeiten ein schwieriges Unterfangen – das kostet ‘ne Menge Geld. Fest steht: Es gibt keine Hinweise auf eine Manipulation. Die Ursache für das Sinken war eine gefrorene, geplatzte Wasserleitung. Personen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden.Verbraucherpreise ziehen an - Spritpreise erheblich höher | | Nach dem Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung zieht die Teuerung in Deutschland weiter an. Die Verbraucherpreise stiegen im Februar um 1,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nach dem Ende der temporären Senkung der Mehrwertsteuer stiegen gegenüber dem Vormonat Januar die Verbraucherpreise im Februar um 0,7 Prozent. Nach monatelangem Rückgang mussten die Verbraucher im Februar für Energie wieder mehr zahlen (plus 0,3 Prozent). Kraftstoffe wie Diesel und Benzin verteuerten sich im Schnitt deutlich (plus 2,4 Prozent), ebenso wie Erdgas (plus 2,1 Prozent) und Heizöl (plus 1,1 Prozent). Neben der neuen CO2-Abgabe schlug sich hier auch der Anstieg der Rohölpreise an den Weltmärkten nieder. Nahrungsmittel wurden im Februar um 1,4 Prozent teurer. Kostspieliger wurden Süßwaren und Molkereiprodukte. Die Kaltmieten stiegen im Schnitt um 1,3 Prozent. Deutlich günstiger wurden dagegen Mobiltelefone (minus 9,2 Prozent). Noch ist unter Experten unklar, ob die Inflation dauerhaft anzieht.Sulzbacher Schandfleck soll mit 1,8 Mio € Zuschuss verschwinden | | „Endlich!“, werden sich viele Einwohner und auch Auswärtige sagen. 1845 erbaut, seit Ende 2017 im Eigentum der Stadt: Das denkmalgeschützte, ehemalige Schwestern-wohnheim in der Lazarettstraße 1. Das Gebäude, das an exponierter Stelle an der Kreuzung zur Bahnhofstraße steht, soll saniert und zu einem Jugendzentrum Plus umgebaut werden. Im Stil eines Mehrgenerationenhauses soll das Jugendzentrum einziehen, außerdem soll eine Anlaufstelle für Beratung im Bereich Senior/Inn/en hinzugefügt werden. Fördermittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro sind nun vom Bund für das „förderungswürdige Objekt“ zugesagt worden.Raffkes, Korruption, Versprechungen | | Wir da oben, ihr da unten. Dieser Eindruck entsteht in einer Zeit, in der Kurzarbeit, Stellenstreichungen und persönliche Nöte vor dem Hintergrund der Pandemie-Situation bei der Bevölkerung im Vordergrund stehen. Einige Damen und Herren Volksvertreter, wohlgemerkt nicht alle, haben das Augenmaß zum Thema „Geld“ verloren. Es geht ganz grundsätzlich um das Verhältnis zwischen Politik und Be-völkerung. Mitten in der Pandemie werden Millionen Bürger/innen Zeug/innen davon, wie gewählte Vertreter/innen ihr Amt missbrauchen, um sich selbst und die Ihrigen zu bereichern. Gerade Rechtsextreme und Pandemie-Leugner/innen versuchen daraus Kapital zu schlagen, um die Bevölkerung weiter zu spalten und Unsicherheit zu er-zeugen. Eine Viertelmillion Euro Provision für Maskenverträge (MdB Löbel), eine Rechnung für Vermittlungstätigkeiten für einen Maskenhersteller in Höhe von 660.000 € - dafür muss der normale Arbeitnehmer einige Jährchen malochen gehen, weil er als werktätiger Ottostinknormalbürger keine „Konägdschens“ hat, sorry, weil er nicht so gut vernetzt ist. Zur Wendezeit sprach man von Seilschaften und meinte damit die alten SED- bzw. Stasi-Strukturen. Nicht anders oder fast schon mafiös muten die schlicht-weg UNANSTÄNDIG zu nennenden Aktivitäten mancher Volksvertreter an. Laschets (und van Laack), Spahns (und die Immobilie), Fischers (und das Regime von Aser-baidschan), Hohlmeiers (und Frau Tandler) sind mitten unter uns – die schwarze Partei mit ihrer Schwesterpartei mit einigen schwarzen Schafen. Diese haben, wie sie vollmundig beteuern, Lobbyarbeit betrieben, nur gesetzliche Schlupflöcher genutzt. Diese müssen gestopft werden. Leere Versprechungen, schriftliche Versicherungen reichen nicht aus. Mensch, Ihr sollt das Volk ordentlich vertreten und nicht bescheißen! FCS-Streit um große Summen beigelegt Um viel Geld ging es beim FCS-Streit mit einem Bauunternehmer. Die Sache ist geklärt. Die offenen Rechnungen von rund 800 000 Euro werden von der Stadt bezahlt, wenn das Bauunternehmen die Mängel beseitigt. Auch der Streit um den Rasen ist beigelegt (wovon die WM-Veranstalter in Quatar nur träumen können). Doch erlaubt sei die Frage: Warum musste es in Saarbrücken erst soweit kommen?Zeit ist Geld - Baustellenärger bei Eppelborn | | Zeit ist Geld. Beides werden Selbständige und Speditionen wieder verlieren, denn die Autobahn ist bei Eppelborn mal wieder in Fahrtrichtung Saarbrücken verengt. Des Chronisten Lieblingsbaustelle ist wieder da. Der kennt die Stecke von A bis Z, wurde sie doch in den 70er Jahren während seiner Studienzeit gebaut und war eine echte Alternative für die Fahrt vom Trierer Zuhause zum Studienplatz Saarbrücken. Fünf Jahre am Morgen im Stau, Ärger über eventuelles Zuspätkommen, egal, ob man eine Stunde früher oder nicht zu Hause losfährt – alles wieder angesagt. Kein Uhu, kein Waldfink sind diesmal „schuld“, derzeit wird die andere Fahrbahnseite saniert.Es klingelt in der Kasse | | Seit einer Woche haben die Gartencenter geöffnet – Zugeständnis an die frühlingshaften Temperaturen oder wahrlich dem Öffnungsbestreben jenseits vom Lockdown geschuldet? Der große Ansturm blieb montags zunächst aus, wegen des Kälteeinbruchs setzte sich das Kaufverhalten dezent fort.Der Preis: Respekt und Anerkennung | | Frei leben ohne Geld – das geht in unserer Gesellschaft nicht so ganz. Tauschhandel hat sich nicht durchgesetzt. Es kostet jedoch nur Respekt und Anerkennung gegen-über den Frauen auf dieser Welt. Weder häusliche noch externe Gewalt, keine kult-urellen Riten, die die Würde und Körperlichkeit von Frauen verletzen! Mit einer Aktion anlässlich des Internationalen Frauentages machten im Saarland verschiedene Orga-nisationen und die Frauenbeauftragten aufmerksam. Es bleibt zu hoffen, dass nicht nur der Aktionstag hilft, Missstände zum Thema „Gleichstellung der Frau“ zu beseitigen.

Schlagworte

Diesen Artikel teilen

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Saarland Today 2.0

Redakteur
Saarbruecken
11°С

Werbung

Werbung

Werbung