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Saarbrücken bei Firmengründungen vor Berlin
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Saarbrücken bei Firmengründungen vor Berlin
Dienstag, 23. März 2021 - 14:57
Pressemitteilung der Universität des Saarlandes

Saarbrücken vor Berlin: Bei Firmengründungen

Sehr gute Chancen, mit einer Geschäftsidee eine eigene Firma zu gründen, haben Studierende an der Universität des Saarlandes. Das ergibt der aktuelle Gründungsradar, des Stifterverbandes, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die jetzt veröffentlichte Rangliste bescheinigt der Universität bei mehreren Indikatoren eine sehr gute Leistung und platziert sie daher in der Kategorie „Große Universitäten mit mehr als 15.000 Studierenden“ auf dem achten Platz, vor zwei Universitäten aus Berlin. Die Studie umfasst 232 deutschen Hochschulen. Damit Hochschulen, Politik und Wirtschaft sowie Wissenschaftsförderer erkennen, wie weit die Gründungskultur an einer Hochschule entwickelt ist und wo es noch Potenziale gibt, vergleicht der sogenannte Gründungsradar seit 2012 deutsche Hochschulen in puncto Gründungsförderung. Jetzt ist die fünfte Ausgabe erschienen, laut derer die Universität des Saarlandes zu den zehn besten, großen Universitäten für Gründungen in Deutschland gehört. „Wir freuen uns sehr, dass die Universität des Saarlandes erneut Spitzennoten erhält“, sagt Jens Krück. Er leitet das Ressort „Unternehmensgründungen“ in der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) der Universität des Saarlandes. „Auch die Impulse durch die Analyse des Gesamtbildes im Gründungsradar sind für uns wichtig, da sie uns eine bessere Diskussionsgrundlage mit Politik und Wirtschaft liefern“, erklärt Krück. Die Universität des Saarlandes ist mit über 16.000 Studierenden in der Kategorie „Große Universitäten“ zu finden. Aufgrund sehr guter Punktzahlen bei den Indikatoren „Gründungsverankerung“, „Gründungsunterstützung“, „Monitoring und Evaluation“ und einer Gesamtpunktzahl von 51,3 Punkten bei 60 möglichen nimmt sie den achten Platz ein und erhält das Prädikat „Vorbildliche Leistung“. Die Technische Universität Berlin und die Freie Universität Berlin liegen hinter ihr. Sieger der Kategorie ist die Technische Universität München. Insgesamt sind seit 2017 die Zahlen der Gründungen aus Hochschulen heraus um 22 Prozent auf 2.176 gestiegen. Im Jahr 2017 waren es 1.776 neugegründete Unternehmen. „Das ist eine tolle Entwicklung, dennoch gibt es große Herausforderungen für die Zukunft“, sagt Andrea Frank, Aktionsfeldleiterin Wissenschaft des Stifterverbandes. „Wir brauchen mehr Frauen unter den Gründungspersönlichkeiten. Und wir brauchen langfristige Finanzierungsmodelle, um gründungsbezogene Expertise an den Hochschulen aufzubauen und zu halten.“ Grundlage des aktuellen „Gründungsradars“ ist ein Fragebogen mit zahlreichen Fragen, etwa zur Gründungssensibilisierung, Qualifizierung, Unterstützung und den Gründungsaktivitäten sowie Fragen zu Monitoring, Evaluation und Netzwerkarbeit. Damit wurden alle staatlichen und staatlich anerkannten privaten Hochschulen befragt. Von 384 kontaktierten Hochschulen antworteten 232. Aus diesen Fragen sowie aus externen Datenquellen wurden Indikatoren abgeleitet. Die Hochschulen erhielten dafür Punkte und wurden der besseren Vergleichbarkeit halber ihrer Anzahl von Studierenden nach in Kategorien eingeteilt und dort auf einer Rangliste eingeordnet. Das Gründungsradar wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und wird vom Stifterverband in Kooperation mit der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung durchgeführt. Hintergrund: Gründen an der Universität des Saarlandes Die Universität des Saarlandes ist national bekannt für ihren herausragenden Technologietransfer und ihre Gründungskultur. Die Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) der Universität des Saarlandes berät Gründerinnen, Gründer und Start-ups aus der Region und gestaltet den Gründer-Campus Saar als Forum für aktiven Austausch. Der Stifterverband der Deutschen Wissenschaft zählt die Universität des Saarlandes zu den Hochschulen mit „exzellenter Gründungskultur“. Das Dezernat für Forschungsmanagement und Transfer (FT) vereint die Kompetenzen der Förderberatung, der Vertragsgestaltung sowie der Drittmittelverwaltung unter einem Dach. Es begleitet die Drittmittelprojekte der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Idee über die Antragseinreichung und die Projektdurchführung bis hin zum Projektabschluss und einer möglichen Verwertung. Weitere Informationenhttps://www.gruendungsradar.de

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