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Online-Workshop zur Entwicklung von Fußballstadien…
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Online-Workshop zur Entwicklung von Fußballstadien
Dienstag, 23. März 2021 - 14:57
Pressemitteilung der Universität des Saarlandes

„Sport-Arenen, Sport-Kulturen, Sport-Welten. Deutsch-französisch-europäische Perspektiven im ‚langen‘ 20. Jahrhundert“ lautet der Titel eines dreitägigen Workshops in deutscher und französischer Sprache, den das Frankreichzentrum gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte und dem Centre Lucien Febvre (Université de Franche-Comté) veranstaltet. Er findet von Mittwoch, 27. Januar, bis Freitag, 29. Januar 2021, über die Online-Plattform Zoom statt. Um eine Anmeldung – gerne auch zu einzelnen Vorträgen – wird bis zum 25. Januar gebeten unter: fz [at] mx.uni-saarland.de Ob Parc des Princes in Paris oder Max-Morlock-Stadion in Nürnberg: Fußball-Stadien sind viel mehr als schlichte „Betonschüsseln“. Sie sind Kristallisationspunkte herrschender Verhältnisse sowie soziokultureller Aushandlungsprozesse über öffentliche Meinungsführerschaft, über dominante Werte und Normen oder über soziale Integration und Exklusion bestimmter Gruppen. Stadien und Arenen verschiedenster Größe und Strahlkraft lassen sich als emotional aufgeladene Bedeutungs- und Inszenierungsräume untersuchen. Als Medien einer „Choreographie der Massen“ standen und stehen sie sowohl für Kontrolle, Regeln, Ordnung, „Zivilisation“ als auch für Kontrollverlust, Normbruch, Gewalt, Zweckentfremdung. Schließlich sind Fußball-Stadien auch zunehmend Orte der Professionalisierung, Medialisierung und Kommerzialisierung des Spitzensports. Im Rahmen von sechs thematischen Blöcken (Stadien & Raum, Stadien & Inszenierung, Stadien & Identifikation, Stadien & Weiblichkeit, Stadien & Erinnerungsorte, Stadien & Architektur) wird der deutsch-französische Workshop diese Eigenschaften von Fußball-Stadien primär in deutsch-französischer, aber auch in europäischer Perspektive näher beleuchten. Ziel ist es, die Entwicklung von Fußball-Arenen im „langen“ 20. Jahrhundert, deren Multifunktionalität und Bedeutungsaufladung zu analysieren. Dabei wird es auch darum gehen, auf welche Art und Weise Sport-Welten wie Sport-Kulturen in der Sport-Arena verhandelt werden und inwiefern von den Stadien auf die regionale beziehungsweise nationale Ebene sowie auf die globale beziehungsweise transnationale Ebene geschlossen werden kann. Unter der Überschrift „Stadien und Inszenierung“ spricht beispielsweise Ansbert Baumann (Tübingen und Saarbrücken) über: „‚Stuttgart ist viel schöner als Berlin!‘ Das Stuttgarter Neckarstadion – Ein Inszenierungsort im Wandel der Zeit“. Zum Themenkomplex „Stadien und Identifikation“ referiert unter anderem Philipp Didion von der Universität des Saarlandes. Der Titel seines Vortrags lautet: „Mehr als ‚kalte Betonschüsseln‘– Ein deutsch-französischer Vergleich der Stadien in Kaiserslautern / Reims und Mönchengladbach / Saint-Étienne (1950er bis 1980er Jahre)“. Ein weiterer thematischer Block beschäftigt sich mit „Stadien und Weiblichkeit“. Hier spricht beispielsweise Saskia Lennartz aus Saarbrücken über „Frauen und Sportstätten im saarländischen Fußball der 1960er und 1970er Jahre“. Ein detailliertes Programm finden Sie hier.Weitere Infos und Programm auch unter:www.uni-saarland.de/einrichtung/frz/veransta… Anmeldungen bitte bis zum 25. Januar an: fz [at] mx.uni-saarland.de Der Zugangslink für die Online-Plattform Zoom wird kurz vor der Veranstaltung per Mail verschickt. Veranstalter sind Prof. Dr. Dietmar Hüser (Lehrstuhl für Europäische Zeitgeschichte, Universität des Saarlandes), Philipp Didion (Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes) und Prof. Dr. Paul Dietschy (Chaire d'histoire contemporaine, Université de Franche-Comté, Besançon). Kontakt: Philipp Didion | E-Mail: philipp.didion(at)uni-saarland.de | Telefon +49 681 302-2533 Dietmar Hüser | E-Mail: dietmar.hueser(at)uni-saarland.de | Telefon: +49 681 302-3313www.uni-saarland.de/einrichtung/frz.html

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