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Eltern, Lehrkräfte und Schulleiter optimistisch

Pressemitteilung des Netzwerk der Landeselternvertretung der Gymnasien im Saarland

(phv) Die Landeselternvertretung Gymnasien (LEV Gymnasien), der Saarländische Philologenverband (SPhV) und die Vereinigung der Oberstudiendirektoren

(VOS) betrachten die Möglichkeit mit Optimismus, bei weiterhin sinkenden Inzidenzwerten den Präsenzunterricht an Gymnasien unter Einhaltung der Abstandsregeln zu starten. „Für Eltern, Lehrkräfte und Schulleiter gilt weiterhin der Grundsatz, dass Gesundheitsschutz an oberster Stelle stehen muss. Wir bleiben daher bei unserer Einschätzung vom Oktober letzten Jahres, dass ein Präsenzunterricht unter Einhaltung der Abstandsregeln, also z.B. im wochenweisen Wechselunterricht, unter gegenwärtigen Bedingungen vertretbar ist“, heißt es in einer gemein-samen Verlautbarung der Verbände. Einen Unsicherheitsfaktor stellen jedoch die Virus-mutationen dar, über deren Auswirkungen zu wenig Informationen vorliegen. Daher gilt das Gesagte nur unter der Bedingung, dass die Inzidenzwerte sich stabil nach unten bewegen.Die Verbände betonen, dass die Auswirkungen des Lockdowns die Schüler sehr unterschiedlich treffen. So rücken die Schüler der Klassenstufe 11, die bereits in der Einführungsphase der Oberstufe von Schulschließungen betroffen waren, auf andere Weise in den Fokus als z.B. die Schüler der Unterstufe, die zum Teil gar nicht richtig am Gymnasium ankommen konnten. Wieder anders stellt sich die Situation der Mittelstufenschüler dar, die die Pandemie in einer zeitweise schwierigen Lebensphase traf. Daher fordern Eltern, Schulleiter und Lehrkräfte neben den organisatorischen Maßnahmen auch ein klares pädagogisches Konzept für den Start des Wechselunterrichts, das auf die unterschiedlichen Erfordernisse schülergerecht eingeht. „Selbstverständlich“ erwarten die Verbände weitere Verbesserungen im Gesundheitsschutz, vor allem durch eine gut organisierte Teststrategie oder durch bauliche Verbesserungen wie den Einbau von Lüftungsgeräten.  In der Problematik des Schülertransports sehen die Verbände gegenwärtig das größte Hindernis für einen sicheren Schulbetrieb. Die Gymnasien dagegen sehen die Verbände als sehr gut vorbereitet: „Einen baldigen Start in den Unterricht im wochenweisen Wechsel, der je nach Erfordernissen und Möglichkeiten des einzelnen Standorts auch unterschiedlich ausgestaltet werden kann, halten wir – falls nicht die Virusmutationen das Bild verzerren – nicht nur für gesundheitlich möglich, sondern auch für pädagogisch sinnvoll“, so Katja Oltmanns (LEV Gymnasien), Wolfram Peters (VOS) und Marcus Hahn (SPhV).