Basketball-Damen inexio Royals Saarlouis

Symbolfoto Basketball
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Internationale Verstärkung

Die Saarlouiser Basketball-Damen, kurz „Royals“, verstärken sich für die kommende Saison. Das neu zusammengesetzte Team rekrutiert sich international.

Linn Schüler ist der erste Neuzugang. Die Nachwuchsspielerin, die von den BasCats USC Heidelberg kommt. Spielte vorher für die Rutronik Stars Keltern (Baden-Württemberg). Sie sammelte Spielerfahrung in der U18-Nationalmannschaft und will sich basketballtechnisch unter Marc Hahnemann weiter nach vorne entwickeln. Sie passt damit in das neue Konzept der Royals, wo man sich sowohl auf Leistung wie auch auf Nachwuchsförderung fokussiert.

Brayday Hodgins (USA) bringt als gelernte Aufbauspielerin (21 Jahre, 1,73 m groß) eine vierjährige Spielerfahrung vom Team  „Broncos“ der Boise-State-University (Idaho) mit. Es ist ihr Braydey erstes Auslandsengagement.

Chelsea Waters (USA) ist die nächste Verstärkung für die kommende Saison. Der Neuzugang (26 Jahre/1,85 m groß) bringt ausreichend Spielerfahrung mit. Ihre Stationen waren 2017 Lousada AC (Portugal), 2017/18 die Bad Aibling Fireballs. Nach kurzen Gastspielen in Luxemburg und Tschechien spielte sie in der vergangenen Saison für Tapiolan Honka in Finnland. Sie besetzt die Positionen 3 und 4, gilt als athletische und durchsetzungsstarke Spielerin.

Inés Nezerwa (USA) ist eine Spielerin vom afrikanischen Kontinent – ein Novum für die Royals. Die 26-jährige stammt ursprünglich aus dem zentralafrikanischen Burundi, lebt aber seit etlichen Jahren in den USA. Dort spielte die 193 cm große Power-Forward- und Centerspielerin für die Iowa State Cyclones. Sie ist in ihrer Spielanlage trotz ihrer Größe sehr schnell, beweglich und aggressiv und zeichnet sich  besonders durch ihr Post-up-Spiel aus. Laut

Headcoach Marc Hahnemann bringt sie „viel Dynamik und Variabilität auf den großen Positionen, da sie sowohl auf der 4 als auch auf der 5 eingesetzt werden kann.“

Wer bleibt?

Headcoach Marc Hahnemann , der in der neuen Saison auch sportlicher Leiter ist, hat einen neunköpfigen Kader, möchte aber noch mindestens noch ein bis zwei Spielerinnen verpflichten. Aus der vergangenen Saison sind noch Klara Brichacova, Andrea Andelova, Mandy Geniets, Johanna Prytz und Gabi Nemcova mit an Bord.

Zielsetzung

Langfristiges Ziel ist es, dass die „Royals“ wieder eine mitbestimmende Kraft im deutschen Damenbasketball werden, ohne dabei den ambitionierten Nachwuchs aus der Region aus den Augen zu verlieren. Marc Hahnemann stellt derzeit ein Team aus Profis, Halbprofis und Nachwuchsspielerinnen zusammen. Professionelle Einstellung, Teamgeist und Zusammenhalt sind dabei Ausgangsbasis für erfolgreiche Spiele und die Integration von Nachwuchsspielerinnen in den Profibasketball. Der Verein legt Wert darauf, dass neben der 1. Mannschaft die WNBL langfristig gesichert und weiterentwickelt wird und die 2. Mannschaft auch in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar erfolgreich spielt. Das Training der Teams hat unter strengen Auflagen wieder begonnen.

Nachtrag: Wie die Liga zwischenzeitlich bekanntgegeben hat, wird die kommende Saison nicht wie üblich Ende September, sondern erst am 24. Oktober starten. 

 

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