Starke Botschafter für das Saarland
Bei einem gemeinsamen Empfang in der Staatskanzlei am Mittwoch, 19. August, dankten sie Spielern, Verantwortlichen, Sponsoren und Unterstützern.
Beide Vereine haben in diesem Jahr Außergewöhnliches erreicht: Die Fußballmannschaft der SV Elversberg machte am letzten Spieltag der Saison 2025/26 mit einem 3:0 gegen Preußen Münster den direkten Aufstieg perfekt und spielt damit erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in der Fußball-Bundesliga. Der 1. FC Saarbrücken-Tischtennis schloss seine Saison mit einem Triple ab: Nach dem Gewinn des Deutschen Tischtennis-Pokals verteidigte der FCS zum vierten Mal in Folge den Titel in der Champions League und gewann anschließend durch ein 3:1 im Finale gegen Borussia Düsseldorf auch die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Tischtennis. Damit haben beide Vereine 2026 saarländische Sportgeschichte geschrieben.
Die Erfolge der SV Elversberg und des 1. FC Saarbrücken-Tischtennis seien beispielhaft für die Leistungsfähigkeit des saarländischen Sports, so Rehlinger und Jost. Beide Vereine hätten sich mit kontinuierlicher Arbeit, professionellen Strukturen und sportlichem Ehrgeiz national wie international einen Namen gemacht.
Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hob insbesondere die Bedeutung der beiden Vereine als Botschafter des Saarlandes hervor: „Die SVE und der FCS-Tischtennis zeigen weit über unsere Landesgrenzen hinaus, was im Saarland möglich ist. Sie machen unser Land sichtbar, schaffen Identifikation und sorgen dafür, dass Menschen mit Stolz auf ihre Heimat schauen. Ob in der Sportschau oder bei internationalen Tischtennis-Wettbewerben: Mit ihren Erfolgen tragen beide Vereine den Namen des Saarlandes nach Deutschland, Europa und in die Welt. Wenn Menschen in ganz Deutschland die Kaiserlinde sehen oder internationale Fans wegen Tischtennis nach Saarbrücken kommen, dann ist das eine Visitenkarte für unser Land. Die SVE und der FCS zeigen: Unser Land kann mehr, als viele glauben – manchmal sogar mehr, als wir uns selbst zutrauen.“
Wie groß diese internationale Strahlkraft sein kann, zeigte sich in besonderer Weise beim 1. FC Saarbrücken-Tischtennis. Durch internationale Spitzenspieler und sportliche Erfolge rückte Saarbrücken zuletzt auch bei Fans weit über Europa hinaus in den Fokus. Zeitweise waren an Spieltagen zahlreiche internationale Gäste in der Landeshauptstadt unterwegs.
Rehlinger betonte zugleich die gesellschaftliche Botschaft der international zusammengesetzten Mannschaften: „In beiden Teams kommen Menschen mit ganz unterschiedlichen Biografien und aus vielen Ländern zusammen. Entscheidend ist nicht, wo jemand geboren wurde, sondern welches gemeinsame Ziel man verfolgt. Genau diese Haltung passt zum Saarland: europäisch im Herzen, weltoffen und zugleich tief mit der eigenen Heimat verbunden.“
Sportminister Reinhold Jost würdigte vor allem die sportliche und organisatorische Leistung hinter den Erfolgen:
„Spitzensport lebt von den entscheidenden Sekunden, vom letzten Zweikampf oder vom letzten Ballwechsel. Diese Momente gewinnt man nicht zufällig. Sie sind der Höhepunkt jahrelanger Arbeit. Hinter ihnen stehen professionelles Management, hartes Training und Menschen, die jeden Tag Verantwortung für ihren Verein übernehmen. Genau das zeichnet die SV Elversberg und den 1. FC Saarbrücken-Tischtennis aus. Beide Vereine haben ihre Erfolge konsequent und nachhaltig erarbeitet.“
Jost dankte insbesondere denjenigen, die abseits des Spielfelds und der Tischtennisplatte die Voraussetzungen für sportlichen Erfolg schaffen: „Spieler und Trainer stehen im Rampenlicht – aber Spitzensport ist immer eine Gemeinschaftsleistung. Vorstände, Beschäftigte, Ehrenamtliche, Sponsoren und Fans investieren Zeit, Geld und viel Herzblut. Ohne dieses starke Umfeld wären solche Erfolgsgeschichten nicht möglich. Dieses Engagement verdient große Anerkennung.“