Für sein herausragendes Engagement zeichnet ihn Ministerpräsidentin Anke Rehlinger am Dienstag, 18. August 2026, mit dem Saarländischen Verdienstorden aus.
Dr. Kurt Bohr hat das politische, kulturelle und gesellschaftliche Leben im Saarland über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgeprägt. Der promovierte Jurist übernahm früh politische Verantwortung im Saarland. 1985 wurde er Staatssekretär im Ministerium für Bildung und Sport, von 1991 bis 1996 leitete er die Staatskanzlei unter Ministerpräsident Oskar Lafontaine. In diesen Funktionen setzte Bohr wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der saarländischen Kulturpolitik und prägte insbesondere in den 1980er- und 1990er-Jahren deren Neuausrichtung maßgeblich mit. Anschließend leitete er mehr als zehn Jahre die Saarland-Sporttoto GmbH.
Auch über seine politischen Ämter hinaus engagiert sich Dr. Kurt Bohr bis heute in besonderer Weise für das Saarland. Sein Wirken reicht von Kultur und Sport bis hin zu gesellschaftspolitischen Initiativen und der Erinnerungsarbeit. Dabei übernimmt er seit vielen Jahren Verantwortung in Verbänden und Initiativen und bringt seine Erfahrung immer wieder in Debatten über die Zukunft des Landes ein.
Besonders eng verbunden ist sein Name mit der saarländischen Kulturlandschaft. Als Vorsitzender der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik, als Herausgeber des Kulturmagazins „Opus“ sowie als Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen setzt er sich nachhaltig für kulturelle Vielfalt und Sichtbarkeit im Saarland ein. Zugleich gehört er zu den Gründungsmitgliedern der Initiative Neue Bremm und ist Mitbegründer der Zukunftsinitiative Saar. Für sein Engagement wurde Dr. Kurt Bohr bereits vielfach ausgezeichnet.
„Kurt Bohr ist einer, der Zukunft nicht einfach passieren lässt, sondern sie mitgestalten will. Über Jahrzehnte hinweg hat er Verantwortung für unser Land übernommen – in der Politik ebenso wie für die saarländische Kulturlandschaft, Sport und Erinnerungsarbeit. Und auch lange nach seinem Ausscheiden aus politischen Ämtern ist er ein wichtiger Impulsgeber und engagierter Mitstreiter geblieben. Dieses außerordentliche Engagement und seine große Verbundenheit mit dem Saarland und seinen Menschen zeichnen ihn aus. Dafür gebühren ihm unser Dank und unsere Anerkennung“, so Ministerpräsidentin Anke Rehlinger.
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