PresseInformation
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Saar-Trier Fritz-Dobisch-Str. 5 • 66111 Saarbrücken Telefon 06 81 – 92 56 30 Fax 06 81 – 92 56 310 Thomas M. Kreten Stellv. Regionalleiter Rheinland-Pfalz-Saar
17. August 2026
Ute Langenbahn Bezirksvorsitzende
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Bildunterzeile Aus Steinen werden Wohnungen: Maurer sind die Profis, die die Wohnungen im Kreis Saarlouis bauen. Aber der Bau braucht Nachwuchs: Freie Ausbildungsplätze gibt es.
IG BAU Saar-Trier: Junge Menschen sollen Mut zum „Ausbildungs-Kick“ haben
54 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Kreis Saarlouis ohne Berufsabschluss
Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen.
Insgesamt bieten die Betriebe im Landkreis Saarlouis noch 428 Ausbildungsplätze.
Darunter allein 24 im Baugewerbe. Außerdem haben 4 Jugendliche noch die Chance, eine Ausbildung als Maler oder Lackierer anzufangen. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die IG BAU Saar-Trier beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur.
Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt Ute Langenbahn. Die Vorsitzende der IG BAU Saar-Trier rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.
Presse-Information IG Bauen-Agrar-Umwelt Bezirksverband Saar-Trier Seite 2/2
Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Saarland rund 37.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen Ausbildungsplatz. Und 54 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Landkreis Saarlouis haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen Berufsabschluss. Gerade ihnen rät die IG BAU Saar-Trier, sich noch einmal auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen. „Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Ute Langenbahn.
Die IG BAU Saar-Trier rät Interessierten, eine Berufsberatung zu nutzen. Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei dabei die Jugendberufsagentur (JBA):
www.servicestelle-jba.de. Außerdem seien auch bei der Arbeitsagentur gute Tipps zu bekommen – vor Ort oder digital: www.arbeitsagentur.de/bildung. Das direkte Beratungsgespräch lohne sich immer, so die Gewerkschaft.
„Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen. Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Langenbahn. Wer einen Ausbildungsplatz suche, für den zähle vor allem der Beruf. Aber auch die Ausbildungsqualität und die Perspektiven, die der Betrieb nach der Ausbildung biete, seien wichtig.