Der Deutsche Wetterdienst hat für Mitte nächster Woche hochsommerliche Temperaturen bis zu 38 Grad vorhergesagt. Schulen müssen an solchen heißen Tagen ihren Unterricht entsprechend anpassen.

Jede Schule muss das Wohl der Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte gewährleisten. Sind Klassenzimmer, Aufenthaltsräume und Außenareal überhitzt, empfiehlt das Ministerium für Bildung und Kultur geeignete Orte aufzusuchen. So können z. B. in der letzten Woche vor den großen Feien Waldexkursionen Schwimmbadbesuche oder ähnliche Unternehmungen veranstaltet werden.

Ein angemessener Umgang mit der Hitze im Schulalltag muss gegeben sein. So sollten geplante Vorhaben im Sportbereich verschoben werden, sofern die Temperaturen ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Sehen die Schulen keinerlei Möglichkeiten, ihre Schülerinnen und Schüler adäquat zu betreuen, können sie – sofern das Einverständnis der Erziehungsberechtigen vorliegt bzw. eingeholt werden konnte – die Schülerinnen und Schüler auch vorzeitig aus der Obhut der Schule entlassen. Grundsätzlich bleibt die schulische Betreuung aber gewährt.

Zudem sind Lehrerinnen und Lehrer angehalten, ihre Schülerinnen und Schüler daran zu erinnern, dass sie bei großer Hitze genügend Wasser trinken, um nicht zu dehydrieren. Falls Eltern ihren Kindern nicht ausreichend Getränke mitgegeben haben, sorgen die Lehrkräfte dafür, dass Becher und Trinkwasser zur Verfügung stehen.

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