Die HBKsaar hatte geladen und viele kamen in die Galerie: Vertreter des öffentlichen Lebens, Studenten und Preisträger mit Angehörigen, Ehemalige, Freunde und Gäste. Anlass war das 30jährige Bestehen der Institution und die Ausstellungseröffnung und Verleihung des Peter und Luise Hager-Preises 2020.

Dem Intro „specially for you“ – eine Projektarbeit – folgte  die Begrüßung durch Professor Gabriele Langendorf, Rektorin der HBKsaar. Sie gab einen Rückblick auf die Historie und Entwicklung der HBKsaar. Diese habe sich in den vergangenen 30 Jahren zu einer bundesweit und international anerkannten Institution etabliert, die stetige Nachfragen zu verzeichnen habe. „Wer will schon 30 werden?“, stellte Langedorf die launige Frage. Die vergangenen 30 Jaher seien eine beeindruckende Wegstrecke gewesen, meinte die Rektorin unter Hinweis auf die zahlreichen Auszeichnungen und Preise für zahlreiche HBK-Absolventen.  

Auch Professor Dr.Matthias Winzen, Galerie HBKsaar, fand lobende Worte für den Werdegang der HBKsaar und die Arbeiten der ausstellenden Studierenden. 

Peter und Luise Hager-Preis zum neunten Mal

Die Preisvergabe erfolgte durch Susanne Trockle, Vorstandsmitglied Peter und Luise Hager-Stiftung, und Gabriela Gross, Mitglied des Stiftungsrates.

Der Peter und Luise Hager-Preis zeichnet studentische Arbeiten und Positionen aus, die künstlerisch und gestalterisch hochwertig die sinnliche Erfahrbarkeit und Vermittlung von technischen, sozialen sowie kulturellen Prozessen thematisieren.

Die Preisträger 2020: Karen Fritz, Sarah Niecke, Julia Gerhards, Leo Himburg, Tanja Huberti, Tim Jungmann, Mario Maurer, Jonathan Maus, Johanna Schlegel, Anica Seidel, Antonia Stakenkötter, Luise Talbot.

Im Anschluss hatten die Besucher Gelegenheit, Projektarbeiten von Studenten des abgelaufenen Semesters zu sehen. Beim Rundgang stellte Sohad Alkhatib dem ST-Reporter ihre Projektarbeit vor. (Foto) Die Kunststudentin ist 2015 mit ihrer Familie aus Syrien nach Deutschland gekommen und lebt in Sulzbach. Ihre Projektarbeit versteht sie als Spiegelbild von Erinnerungen der Flüchtlinge an ihr Heimatland. „Es sind Objekte auf Fotos gezeigt, die persönliche Bedeutung haben.“ Dazu hat Souhad von 14 Personen  individuelle Erinnerungsstücke auf Fotos festgehalten. „Das schwarze Foto erinnert an diejenigen, die nicht ankommen konnten.“, erklärt sie.

Laufzeit der Jahres-Ausstellung: 31. Januar bis 29. Februar 2020, Di bis Fr 17-20 Uhr, Sa 12-18 Uhr

Vom 12.03. bis 17.04.2020 wird die Ausstellung in der Saarländischen Galerie-Europäisches Kunstforum, Berlin zu sehen sein. (Siehe auch dazu saarlaendische-galerie.eu

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here