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Saarbrücken
Als Zeichen für den Weltfrieden:

Frie­dens­tau­ben schmü­cken den Weih­nachts­baum im St.Ingberter Rathaus

Es ist schon so ein kleines bisschen Tradition geworden, dass Kita-Kinder jedes Jahr den Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses schmücken. Dabei gibt es einen bestimmten Wechselturnus, so dass in diesem Jahr die Kita Luitpoldschule an der Reihe war.

Und genau hier beginnt die Geschich­te des klei­nen Timo, der sich als Baum­schmuck vie­le Frie­dens­tau­ben gewünscht hat. “Als wir mit den Kin­dern gemein­sam über­legt haben, wel­chen Christ­baum­schmuck wir in die­sem Jahr bas­teln, brach­te Timo die Idee mit den Frie­dens­tau­ben ein”, erzähl­te Kita-Lei­te­rin Stef­fi Scha­les, “er mein­te, dass wei­ße Tau­ben unbe­dingt an den Weih­nachts­baum gehö­ren, damit der Krieg end­lich auf­hört.” Auch die ande­ren Kin­der fan­den das eine gute Sache und so bas­tel­ten Hele­na, Chris­ti­an, Lil­ly, Felix, Juli­an, Lia­na und Houssem über 14 Tage flei­ßig an dem außer­ge­wöhn­li­chen Baumschmuck.

In der Kita Luit­pold­schu­le wur­de flei­ßig geprickelt

Aber da auch Ster­ne an einen Weih­nachts­baum gehö­ren, wur­den die­se auch noch aus Pap­pe aus­ge­schnit­ten und bunt ange­malt. “Wer noch nicht so rich­tig mit der Sche­re umge­hen kann, durf­te auch mit einer Pri­ckel­na­del arbei­ten. Das ist leich­ter und macht viel Spaß”, erzähl­te Lia­na voll Begeis­te­rung. Und für alle, die nicht wis­sen, was eine Pri­ckel­na­del ist, hier die Erklä­rung: Beim Pri­ckeln wird eine spe­zi­el­le Nadel genutzt, um ent­lang einer Linie klei­ne Löcher in ein Stück Pap­pe zu ste­chen. Das Aus­ge­sto­che­ne wird anschlie­ßend vor­sich­tig her­aus­ge­löst und kann als Deko­ra­ti­on genutzt werden.

Außer­ge­wöhn­lich sind auch die gol­de­nen “Wunsch­brie­fe”, die an dem gro­ßen Tan­nen­baum befes­tigt wur­den. Hier kön­nen Besu­cher des Rat­hau­ses ger­ne ihre Wün­sche auf­schrei­ben und in ein Kuvert stecken.

Wie jedes Jahr ließ es sich Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ulli Mey­er nicht neh­men, die Kids zu begrü­ßen und ihnen ganz herz­lich für den tol­len Christ­baum­schmuck zu dan­ken: “Die Idee mit der Frie­dens­tau­be am Weih­nachts­baum fin­de ich ganz toll. Dazu gehört auch gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis und Rück­sicht­nah­me. Ich dan­ke euch für den tol­len Christ­baum­schmuck, der unser Foy­er im Rat­haus hel­ler und schö­ner macht.”

Voll Stolz über­reich­te ihm die klei­ne Hele­na eine Frie­dens­tau­be mit Regen­bo­gen­strei­fen als Geschenk. Dies nahm der Rat­haus­chef ger­ne an und lud die Kin­der spon­tan in sein Bespre­chungs­zim­mer ein. Dort durf­ten sie zuschau­en, wie er die Papier­tau­be an sei­ner Büro­tür befes­tig­te. Anschlie­ßend durf­ten sich die Klei­nen ein Geschenk aus einem Körb­chen neh­men, das extra für die Kin­der bereitstand. 

Quelle:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt St. Ingbert

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