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„Für Jung und Alt“

AWO-Senio­ren­treff St. Ing­bert fei­ert Nikolausparty

Über 120 Senioren saßen zur Nikolausfeier an den festlich gedeckten Tischen im Restaurant „midi“ in St. Ingbert. Organisatoren waren das Quartiersprojekts Südviertel und der Seniorenbeirat St. Ingbert.

Gespon­sert wur­de das fei­er­li­che Mit­tag­essen vom Rota­ry Club St. Ing­bert. „Unser dies­jäh­ri­ges Mot­to lau­tet „Für Jung und Alt“, so der Vor­sit­zen­de Gün­ter Hoff­mann. „Daher freu­en wir uns, dass wir die Senio­ren von St. Ing­bert zu einem gemüt­li­chen Bei­sam­men­sein am Niko­laus-Vor­abend ein­la­den kön­nen.“ Außer­dem rief Hoff­mann die Senio­ren ganz im Sin­ne des Rota­ri­er-Mot­tos auf, Kin­der, deren schu­li­sche Leis­tung durch die Coro­na-Pan­de­mie abge­nom­men hat, als Lese- oder Nach­hil­fe­pa­ten zu unter­stüt­zen. Ers­te Inter­es­sier­te fan­den sich bereits am glei­chen Nachmittag.

Elke Mül­ler, Lei­te­rin des AWO-Quar­tiers­pro­jekt ist froh, dass so vie­le St: Ing­ber­ter Bür­ger den Weg ins Restau­rant „midi“ gefun­den haben. Ihr beson­de­rer Dank ging an den Senio­ren­bei­rat unter Lei­tung von Hans Bur, der die ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tun­gen, von regel­mä­ßi­gen Mit­tag­essen über Vor­trä­ge bis hin zu Fahr­ten, gemein­sam mit sei­nem Team orga­ni­siert. Auch für die Unter­stüt­zung durch die Abtei­lung Fami­lie, Sozia­les und Inte­gra­ti­on der St. Ing­bert durch den Lei­ter Mike White und die für Senio­ren zustän­di­ge Mit­ar­bei­te­rin Bir­git Jung bedank­ten sich Elke Mül­ler und Hans Bur. Für den fest­li­chen Rah­men der Niko­laus­fei­er sorg­ten Jür­gen Bost und Son­ja Col­ling-Bost vom Lite­ra­tur­fo­rum. Begin­nend mit einem Frie­dens­ge­bet ging es wei­ter mit einer hei­te­ren Para­phra­se auf Theo­dor Storms Gedicht „Knecht Ruprecht“ und weih­nacht­li­chen Wer­ken loka­ler Mund­art-Dich­ter. Mit klas­si­scher Musik beglei­te­ten Jas­min Blo­men­kamp und Artur Kurg­hi­n­yan, Stu­die­ren­de der Musik­hoch­schu­le den Nachmittag.

„Es ist so schön und ganz beson­ders wich­tig, dass die Senio­ren hier zusam­men­kom­men, sich unter­hal­ten und mit­ein­an­der Freu­de haben“, freu­te sich Ina Weiß­mann als Ver­tre­te­rin des Sozi­al­mi­nis­te­ri­ums, das die Akti­vi­tä­ten des Quar­tiers­pro­jekts unter­stützt. Schon vor dem Mit­tag­essen kam noch eine Über­ra­schung ins Haus: der Niko­laus. Ober­bür­ger­meis­ter Dr. Ulli Mey­er hat­te sich den roten Man­tel und die Mitra ange­zo­gen und statt dem Knecht Ruprecht zwei Ren­tie­re (Elke Mül­ler und Lilo Bur) mit­ge­bracht. „Den Knecht Ruprecht brau­chen wir ja nicht, denn Sie haben sich ja alle gute geschickt“, begrüß­te er die Gäs­te. „In die­sen tur­bu­len­ten Zei­ten ist es wich­tig, dass wir alle zusam­men­hal­ten. Des­halb freue ich mich, dass wir das Niko­laus­fest hier zusam­men fei­ern. Ich wün­sche Ihnen alle eine frie­dens- und freu­den­rei­che Advents- und Weihnachtszeit.“

Was 2017 als Mit­tag­essen mit sechs Anmel­dun­gen begann, ist heu­te zu einer belieb­ten Ver­an­stal­tung für die St. Ing­ber­ter Senio­ren gewor­den. „Ich kom­me gern und regel­mä­ßig“, freu­te sich eine St. Ing­ber­te­rin. „So muss ich mir nichts kochen und tref­fe vie­le Men­schen, die ich schon lan­ge ken­ne.“ Ein bes­se­res Lob kann es für das Pro­jekt und alle, die dar­an mit­ar­bei­ten, nicht geben.

Quelle:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt St. Ingbert

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