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Willkommensgeste für ukrainische Flüchtlingskinder

Die Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin­nen und Schul­so­zi­al­ar­bei­ter des Saar­pfalz-Krei­ses haben sich für ukrai­ni­sche Flücht­lings­kin­der, die neu ein­ge­schult wer­den, etwas Beson­de­res ein­fal­len las­sen. Als Will­kom­mens­gruß gibt es für die Neu­an­kömm­lin­ge eine Tra­ge­ta­sche, die zudem als Ruck­sack umfunk­tio­niert wer­den kann, gefüllt mit nütz­li­chen Uten­si­li­en des Schul­all­tags. Dazu zäh­len eine Trink­fla­sche, eine Brot­box, Bunt­stif­te, ein Line­al, ein Radier­gum­mi und ein Zei­chen­block. Wei­ter fin­det sich dar­in ein anschau­li­ches „Mach-Mit-Buch“, das sei­ne Besitzerin/seinen Besit­zer auf eine aben­teu­er­li­che Schatz­su­che durch den Blies­gau und in die Regi­on schickt.

„Wir möch­ten den Kin­dern und ihren Eltern, die sich in unse­rem Land noch ein­fin­den müs­sen, zum Schul­start eine Freu­de berei­ten und uns gleich­zei­tig durch einen Fly­er in der ukrai­ni­schen Spra­che als Ansprechpartnerinnen/Ansprechpartner vor­stel­len, die bei schu­li­schen und auch bei per­sön­li­chen Pro­ble­men bera­ten und hel­fen“, erklärt die Dipl.-Sozialarbeiterin Karin Höh­le aus dem Team Schulsozialarbeit.

Die Schul­so­zi­al­ar­beit ist neben den Lehr­kräf­ten gera­de in die­ser Anfangs­zeit eine tra­gen­de Säu­le an den Schu­len, die dazu bei­trägt, dass Kin­der und Jugend­li­che die Unter­stüt­zung und Hil­fe erhal­ten, die sie benötigen.

Land­rat Dr. Theo­phil Gal­lo freut sich sehr über die­se herz­li­che Initia­ti­ve der Schulsozialarbeiterinnen/Schulsozialarbeiter: „Wir wis­sen nicht, was die Kin­der schon alles durch­lebt haben, wenn sie sich hier in einem Klas­sen­ver­bund neu ein­fin­den müs­sen, die Spra­che nicht ken­nen, womög­lich auf­grund der neu­en Lebens­si­tua­ti­on sehr ver­un­si­chert sind. Ich bin über­zeugt, dass die Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­ler sowie alle Lehr­kräf­te ihr Bes­tes geben, die Flücht­lings­kin­der in den Klas­sen zu inte­grie­ren. Unser Will­kom­mens­prä­sent darf sicher auch als ‚Tür­öff­ner‘ für die­sen Neu­an­fang ver­stan­den wer­den. Ich dan­ke allen Enga­gier­ten im Bereich Schul­so­zi­al­ar­beit für die Umset­zung ihrer anspre­chen­den Idee, die sicher viel Anklang findet.“

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