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Den Ener­gie­kos­ten­stei­ge­run­gen trot­zen: Stadt­ver­wal­tung Völk­lin­gen setzt Paket von Sofort­maß­nah­men um

Die Städ­te und Gemein­den mit ihren Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ste­hen vor einer neu­en Her­aus­for­de­rung. Durch den Gas­man­gel und die extrem gestie­ge­nen Ener­gie­kos­ten auf­grund des Kriegs in der Ukrai­ne sieht Deutsch­land sich mit einer Ener­gie­kri­se kon­fron­tiert. „Um die­se Situa­ti­on zu meis­tern und sowohl Ener­gie ein­zu­spa­ren als auch der damit ein­her­ge­hen­den Kos­ten­stei­ge­run­gen bei der Stadt­ver­wal­tung ent­ge­gen­zu­wir­ken, ergrei­fen wir vor­rü­ber­ge­hend ver­schie­de­ne Maß­nah­men“, erklärt Ober­bür­ger­meis­te­rin Chris­tia­ne Blatt.

Eine Koor­di­nie­rungs­grup­pe inner­halb der Stadt­ver­wal­tung hat kon­kre­te Mög­lich­kei­ten zur Ener­gie­kos­ten­re­du­zie­rung iden­ti­fi­ziert, die größ­ten­teils auch mit Vor­schlä­gen des Städ­te- und Gemein­de­ta­ges (SSGT) ein­her­ge­hen. „Die­se Maß­nah­men wer­den einen merk­li­chen Ein­griff in unser gewohn­tes und lieb­ge­won­ne­nes Umfeld haben – und das nicht nur bei den öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, son­dern auch für die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Stadt­ver­wal­tung“, merkt Chris­tia­ne Blatt an.

Die Bun­des­re­gie­rung hat zudem mit Wir­kung zum 1. Sep­tem­ber ein Maß­nah­men­pa­ket ver­ab­schie­det, wel­che den Kom­mu­nal­ver­wal­tun­gen bestimm­te Ener­gie­re­du­zie­rungs­maß­nah­men vorschreibt.

Fol­gen­des kurz­fris­te Maß­nah­men­pa­ket setzt die Stadt­ver­wal­tung Völk­lin­gen unter ande­rem um: Die Rat­haus-Kli­ma­ti­sie­rung im Som­mer und die Hei­zung im Win­ter als auch die der wei­te­ren Ver­wal­tungs­au­ßen­stel­len und Arbeits­stät­ten wird merk­lich redu­ziert (je nach Vor­ga­ben bis auf 19 Grad Cel­si­us im Win­ter und 26 Grad Cel­si­us im Som­mer). Dort wo es gebo­ten ist, wird zudem die Warm­was­ser­auf­be­rei­tung abgeschaltet. 

Auch in Grund­schu­len erfolgt eine Anpas­sung der Heiz­tem­pe­ra­tur. „Dem Coro­na-Gesund­heits­schutz wegen wer­den die Lüf­tungs­ge­rä­te zur Redu­zie­rung der Viren­last wei­ter­hin betrei­ben wol­len“, sagt die Oberbürgermeisterin.

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