Mittwoch, 5. Oktober 2022
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    Grü­ne Saar­land for­dern Lan­des­pro­gramm zur Ver­hin­de­rung von Wohnungslosigkeit

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    Saarland Today Redaktionen

    Zum bun­des­wei­ten Tag der Woh­nungs­lo­sen for­dern die Grü­nen ein Lan­des­pro­gramm zur  von Woh­nungs­ver­lust. Ange­sichts dro­hen­der Über­schul­dung von Haus­hal­ten mit klei­nem und mitt­le­rem Ein­kom­men durch die mas­siv stei­gen­den Ener­gie­prei­se sei zu befürch­ten, dass für etli­che Men­schen das zur Ver­fü­gung ste­hen­de Geld nicht mehr für die Mie­te reicht.

    „Hier muss das Land gemein­sam mit den Kom­mu­nen han­deln“, so Sig­run Krack, Spre­che­rin der LAG Sozia­les und Gesund­heit der Grü­nen Saar­land. „Bun­des­weit gibt es erfolg­rei­che Pro­gram­me, mit denen Prä­ven­ti­ons­be­ra­tungs­stel­len finan­ziert wer­den. Die­se arbei­ten in den Kom­mu­nen eng mit den Akteu­ren der Woh­nungs­wirt­schaft zusam­men. Sobald Ver­mie­ter mer­ken, dass Mie­ter mit ihren Miet­zah­lun­gen im Rück­stand sind, wer­den die Berater:innen hin­zu­ge­zo­gen und ver­su­chen, gemein­sam Lösun­gen zu fin­den, damit eine Kün­di­gung ver­mie­den wer­den kann. Aber auch Mie­ter sel­ber kön­nen sich an die Bera­tungs­stel­len wen­den, um früh­zei­tig Unter­stüt­zung zu bekommen.“

    Für das Saar­land sei es über­fäl­lig, hier aktiv zu wer­den. So könn­te es von­sei­ten des Lan­des in einem Modell­pro­jekt Anschub­fi­nan­zie­run­gen geben, mit denen die Kom­mu­nen ver­pflich­tet wer­den, geeig­ne­te Stel­len ein­zu­rich­ten. „Es ist sinn­vol­ler, in die Ver­mei­dung von Woh­nungs­lo­sig­keit zu inves­tie­ren als spä­ter die Fol­gen zu finan­zie­ren. Lang­fris­tig spart man mit einem sol­chen Pro­gramm Geld,“ so die  der Grü­nen Saar­land Uta Sullenberger.

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