Dienstag, 4. Oktober 2022
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    FDP Saar: Kran­ken­haus­plan muss schnells­tens über­ar­bei­tet wer­den. Kor­rek­tur im Bereich Schlag­an­fall­be­hand­lung beson­ders dringlich.

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    Saarland Today Redaktionen

    Bei der Kran­ken­haus­pla­nung setzt die auf das Aus­sit­zen statt auf das Anpa­cken von Pro­ble­men. Die­se Auf­fas­sung ver­tritt der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Saar, Dr. Hel­mut Isring­haus. „Obwohl drin­gen­der Hand­lungs­be­darf besteht, scheint Magnus Jung es nicht eilig zu haben, sei­ne Som­mer­ru­he zu been­den.“ Isring­haus ist davon über­zeugt, dass die die Gesund­heits­po­li­tik in eine Sack­gas­se manö­vriert, wenn sie am bis­he­ri­gen Kran­ken­haus­plan fest­hält und ihn nicht schnells­tens über­ar­bei­tet. Statt ambu­lan­te Ver­sor­gungs­zen­tren zu för­dern, „besteht die Gefahr, dass wei­ter­hin Geld in Kran­ken­haus-Bau­ten fließt, die nicht mehr benö­tigt wer­den“, kri­ti­siert der -Poli­ti­ker. Er for­dert Jung auf, „sofort alle Bau­vor­ha­ben auf den Prüf­stand zu stel­len und gemein­sam mit den Trä­gern bes­se­re Lösun­gen zu fin­den“.
    Beson­de­re Eile ist gebo­ten, den Wett­lauf der Kli­ni­ken um die Bezeich­nung „über­re­gio­na­le Stro­ke Unit“ zu stop­pen, sagt Isring­haus. Das sei mit zwei sol­cher Spe­zi­al­sta­tio­nen für Schlag­an­fall-Pati­en­ten am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum des Saar­lan­des und am Kli­ni­kum gut ver­sorgt. Den­noch eröff­ne der Kran­ken­haus­plan vier wei­te­ren Kran­ken­häu­sern die Mög­lich­keit, über­re­gio­na­le Stro­ke Units ein­zu­rich­ten. Das fata­le Ergeb­nis sei, dass sich die kon­kur­rie­ren­den Kli­ni­ken mit viel Geld die Fach­kräf­te abwer­ben. „Es muss end­lich Schluss damit sein, dass saar­län­di­sche Kran­ken­häu­ser wei­te­re Spe­zi­al­ab­tei­lun­gen eröff­nen dür­fen, weil dies pro­fi­ta­bel ist“, sagt Isring­haus. „Im Vor­der­grund muss viel­mehr ste­hen, die Qua­li­tät der vor­han­de­nen Ver­sor­gung zu verbessern.“

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