Donnerstag, 29. September 2022
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    Lebach reagiert auf hohe Energiekosten

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    Saarland Today Redaktionen

    Hal­len­bad bleibt nach Jah­res­re­vi­si­on vor­erst noch geschlossen

    Auf­grund der neu­es­ten Erkennt­nis­se bezüg­lich der Gas­preis­ent­wick­lung — ins­be­son­de­re auch der nun beschlos­se­nen Gas­um­la­ge — haben Stadt­ver­wal­tung und die Stadt­wer­ke Lebach grob die zu erwar­ten­den Mehr­kos­ten für den Betrieb des Hal­len­ba­des kal­ku­liert. Fina­le Prei­se lie­gen zwar noch nicht vor, da die Ange­bots­pha­se bei eini­gen Gas­lie­fe­ran­ten noch nicht abge­schlos­sen ist, aller­dings lie­gen die zu erwar­ten­den Mehr­kos­ten — nur für das Hal­len­bad — bereits jetzt bei einem sechs­stel­li­gen Betrag.
    Wegen die­ser Grö­ßen­ord­nung möch­te der Bür­ger­meis­ter dem Stadt­rat im Sep­tem­ber die genau­en Kos­ten trans­pa­rent dar­stel­len und dann eine mög­lichst breit getra­ge­ne Lösung her­bei­füh­ren und beschlie­ßen. Ziel ist es, der Bevöl­ke­rung die her­vor­ra­gen­de Infra­struk­tur unse­res Hal­len­ba­des in den Herbst- und Win­ter­mo­na­ten auch wei­ter­hin zur Ver­fü­gung zu stel­len.
    Wäh­rend der noch lau­fen­den Frei­bad­sai­son ist das Bad ohne­hin gerin­ger als üblich aus­ge­las­tet. Durch die aktu­el­le Schließ­zeit kommt die Stadt Lebach auch dem gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Appell, Ener­gie und Gas zu spa­ren, nach. Wei­ter­hin wird es gege­be­nen­falls Vor­ga­ben der Bun­des­netz­agen­tur geben, die even­tu­ell ab Herbst berück­sich­tigt wer­den müs­sen.
    Aus den oben genann­ten Grün­den bleibt das Leba­cher Hal­len­bad nach der plan­mä­ßi­gen Jah­res­re­vi­si­on bis zur Ent­schei­dung in der nächs­ten Stadt­rats­sit­zung geschlos­sen.
    Mar­kus Schu, der Ers­te Bei­geord­ne­te bit­tet um Ver­ständ­nis und sagt: „Die Ener­gie­kri­se ist nicht nur für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in ihrem Porte­mon­naie spür­bar, auch wir als Stadt müs­sen lei­der stark gestie­ge­ne Ener­gie­kos­ten für unse­re Hal­len, Schu­len und eben auch für das Hal­len­bad ein­kal­ku­lie­ren. Dem Appell der hohen Poli­tik in Ber­lin, dass jede ein­ge­spar­te Kilo­watt­stun­de Gas auch jetzt dazu bei­trägt, eine Gas­man­gel­la­ge im Win­ter zu ver­hin­dern, kom­men wir mit der ver­län­ger­ten Schlie­ßung des Hal­len­ba­des nach. Eben­so soll­te der Stadt­rat sich zunächst mit den hohen Kos­ten beschäf­ti­gen, um dann im Lich­te eines Gesamt­über­blicks auch für das Hal­len­bad eine gute Lösung für Herbst und Win­ter zu fin­den.
    Als regel­mä­ßi­ger Nut­zer unse­res schö­nen Bades kann ich die Ent­täu­schung der Sport­ler, Schwimm­ver­ei­ne und Kurs­be­su­cher sehr gut ver­ste­hen. Ich bit­te aber um Ver­ständ­nis, dass wir mit den Steu­er­gel­dern sorg­sam und spar­sam umge­hen müs­sen, da letzt­lich alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die­se Kos­ten tra­gen. Außer­dem bie­tet die der­zeit noch lau­fen­de Frei­bad­sai­son zahl­rei­che Alter­na­ti­ven, um dem küh­len­den Nass zu frönen.“

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